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Harald Elster

Steuerberater sollen Unternehmenslotsen bei der Digitalisierung sein

07.11.2016

„Heute ist es nicht mehr ausreichend, dass Steuerberater sich allein als Steuerfachleute sehen. Unsere Mandanten erwarten von uns deutlich mehr, auch in Fragen der Digitalisierung!“, betonte der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V., StB/WP Harald Elster, anlässlich der Eröffnung des 39. Deutschen Steuerberatertags am 10. Oktober in Dresden.

Mandanten erwarten neben der steuerlichen Beratung von ihrem Steuerberater auch die betriebswirtschaftliche Expertise. In diesem Kontext – so Elster – seien Steuerberater die richtigen Partner, um ihren Mandanten ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, was die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen bedeutet. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten Unternehmensziele permanent nach den Kundenbedürfnissen ausgerichtet werden. Elster mahnte mit Blick auf den eigenen Berufsstand: „Wer sich heute einfach auf dem Erreichten ausruht, kann als Unternehmer bereits morgen von der Entwicklung abgehängt sein“.

Angesichts dramatisch steigender Zahlen von Hackerangriffen und Datendiebstählen sind Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auch bei der IT-Sicherheit kompetente Wegbegleiter ihrer Mandanten. Die Berufsangehörigen haben bereits aufgrund der eigenen berufsrechtlichen Standards höchsten Wert auf ein funktionierendes IT-Sicherheitskonzept in ihren Kanzleien zu legen. Dieses Bewusstsein – so Elster – kann daher leicht auch in die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Mandanten getragen werden. Denn Steuerberater und Wirtschaftsprüfer besitzen dort bereits das nötige Vertrauen, um Prozesse anzustoßen und die Mandanten frühzeitig zu sensibilisieren.

Der Datenschutz personenbezogener Informationen spielt auch im Hinblick auf das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens eine große Rolle. Das Besteuerungsverfahren wird zunehmend digitalisiert. So soll schrittweise die elektronische Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen bzw. ihren Beratern und den Finanzbehörden ausgebaut werden. Die Umsetzung der konkreten Pläne, wie etwa die elektronische Übermittlung von Belegen oder die elektronische Bekanntgabe von Verwaltungsakten, wird - so Elster - nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Steuerberater sollten diese Änderungen im Blick haben und ihre Mandanten frühzeitig auf anstehende Entwicklungen hinweisen.

(Presseinformation des Deutschen Steuerberaterverbandes vom 10. Oktober 2016)

 

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