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Risiken und Sicherheitsmanagement in der vernetzten IT-Welt

Editorial des Email-Newsletters 06-2013 vom 27.06.2013

27.06.2013

Gerhard Schmidt 
Dipl.-Informatiker Gerhard Schmidt ist Chefredakteur des "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand".

 

Prism und Tempora, die Internetüberwachung amerikanischer und britischer Geheimdienste, sorgen bei uns derzeit für viel Aufregung. Dabei wird das Internet bereits seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vollständig überwacht und auch alle Daten dort können manipuliert werden, konstatiert die Gesellschaft für Informatik (siehe Artikel). Wer könnte das besser wissen als der Berufsverband der deutschen IT-Profis. Was tun in dieser Situation? Darüber hat sich beispielsweise die Steuerberaterkammer München Gedanken gemacht und lädt zum Seminar "Der Feind in meinem Netz - wie schütze ich meine Kanzlei vor Cyber-Kriminalität?" ein (sieh Firmenmeldung von Collega). Und wenn trotz aller Vorkehrungen dennoch ein Schaden eintritt? Dann sollte ein Notfallmanagement greifen. Dazu hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kürzlich ein Umsetzungsrahmenwerk vorgelegt (siehe Artikel). Es gibt also Lösungen für IT-Sicherheit in der Wirtschaft. Doch wie lückenlos können diese (insbesondere in kleineren) Unternehmen und Kanzleien in Eigenregie umgesetzt werden und welcher Aufwand ist dafür nötig? Ist es da nicht vielleicht besser, das Sicherheitsthema an Sicherheitsprofis auszulagern und die Unternehmens-IT in der Cloud zu betreiben?

Ihr Gerhard Schmidt

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