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Etappen und spannende Fragen auf dem Weg zum papierlosen Büro

Editorial des Email-Newsletters 10-2013 vom 29.10.2013

30.10.2013

Gerhard Schmidt 
Dipl.-Informatiker Gerhard Schmidt ist Chefredakteur des "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand".

 

Ob wir das papierlose Büro je erleben werden, weiß ich nicht. Doch wir befinden uns auf dem Weg dahin. In welcher Form geschäftliche Unterlagen ins Unternehmen kommen, darauf hat dies meist wenig Einfluss. Kommen die Unterlagen auf Papier an, dann muss das Papier eben aufbewahrt werden. Oder es wird eingescannt und weggeworfen (erster Schritt). Besser wäre natürlich, die Unterlagen kommen gleich als "elektronisches Papier" etwa als PDF-Datei (zweiter Schritt). Und am allerbesten wäre, die Unterlagen kommen nicht bildhaft sondern medienbruchfrei als elektronischer, direkt automatisiert weiterverarbeitbarer Datensatz (dritter Schritt).

Beim Übergang von der analogen Papierwelt in die digital elektronische stellen sich in der elektronischen Welt Fragen, die in der Papierwelt klar zu sein scheinen. Welche elektronischen Dokumente haben Urkundenqualität? Welchen Beweiswert haben sie ggf. vor Gericht? Doch: welche Qualität haben heute noch Papierdokumente, waren diese vor dem Ausdrucken doch fast alle elektronische Dokumente? Wer ein Papier wann und wo mit seinem Inhalt bedruckt hat, ist in vielen Fällen unbekannt. War es der Absender? Wer es der Empfänger?

Ob ein Papierdokument echt ist oder manipuliert, kann man ihm heute pratisch nicht mehr ansehen. Genauso ist es bei elektronischen Dokumenten. Und wenn aus einem Papierdokument durch ersetzendes Scannen ein elektronisches gemacht wird? Spannende Fragen sind das. Einige Beiträge dieses Newsletters beschäftigen sich damit.

Ihr Gerhard Schmidt


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