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Digitalisierung des Steuerrechts schreitet fort

Editorial des Email-Newsletters 12-2013 vom 31.12.2013

30.12.2013

Gerhard Schmidt 
Dipl.-Informatiker Gerhard Schmidt ist Chefredakteur des "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand".

 

Die Digitalisierung des Steuerrechts ist ein stetiger, manchmal etwas holpriger Prozess. Der Abschied vom Papier beispielsweise. Steuerlich relevante Dokumente auf Papier werden zunehmend eingescannt und können vernichtet werden (siehe Ergebnisse der Studie "Ersetzendes Scannen"), oder die Dokumente werden gleich elektronische erstellt und verschickt (z.B. als PDF) oder noch besser als strukturierte, automatisiert auswertbare Daten (etwa Rechnungen im neuen ZUGFeRD-Format).

Auf Seiten der Finanzverwaltung waren die GDPdU ein erster großer Schritt, die E-Bilanz folgte. Die Steueridentifikationsnummer ist eine Voraussetzung für die Vorausgefüllte Steuererklärung, die wiederum eine Vollmachtsdatenbank nach sich zieht (siehe Beitrag von Günter Hässel unter den Markt-Meldungen).

Mithilfe eines IT-gestützten steuerlichen Risikomanagements sollen die Personalressourcen des Fiskus gezielter dort eingesetzt werden, wo es mehr zu holen gibt.

Werfen wir einen Blick in den Koalitionsvertrag  für die nächsten Jahre, dann lesen wir dort: "Wir werden den Ausbau der steuerlichen IT gemeinsam mit den Ländern vorantreiben." Und: "Wir werden das Angebot an die Bürger für eine elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung ausbauen und auf eine verpflichtende Übersendung von Papierbelegen mit der Steuererklärung weitgehend verzichten."

Den Prozess der Digitalisierung des Steuerrechts werden wir auch im neuen Jahr beobachten und Sie dabei begleiten.

Ein erfolgreiches Jahr 2014 wünscht Ihnen

Ihr Gerhard Schmidt


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