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Erleichterungen und Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr

Editorial des Email-Newsletters 07/08-2014 vom 28.08.2014

27.08.2013

Gerhard Schmidt 
Dipl.-Informatiker Gerhard Schmidt ist Chefredakteur des "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand".

 

Wenn die Finanzverwaltung von der Digitalisierung des Steuerrechts umfassend profitieren will, dann muss sie insbesondere die administrativen Hürden abbauen, die die Unternehmen davon abhalten, die gewünschten Daten zur Verfügung zu haben. Je durchgängiger elektronische Geschäftsprozesse sind, desto mehr auswertbare Daten fallen darin für den Fiskus ab. Beim elektronischen Rechnungsaustauch sind die steuerlichen Hindernisse längst gefallen. Nun folgen die Kontoauszüge, wie die Finanzverwaltung in dem Schreiben klarstellt, über das wir nachfolgend berichten. Und auch die elektronische Archivierung von Unternehmensdokumenten soll von fiskalischer Seite so einfach wie möglich werden, wie dem vorgestellten Bericht aus dem BMF zu entnehmen ist.

Ganz ohne Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehrt geht es aber nicht. In diesem Newsletter geht es in zwei Beiträgen speziell um die Pflicht, ein für geschäftliche Zwecke bekanntgegebenes Email-Konto auch ständig abzurufen und auf eingegangene Emails zu prüfen. Das fordert einmal ein neugefasster Abschnitt des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung und zum anderen ein Gerichtsurteil, das einen Rechtsanwalt verpflichtet, täglich seinen Spam-Ordner auf falsch aussortierte geschäftliche Emails zu kontrollieren.

Ihr Gerhard Schmidt

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