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Mit dem hmd.abschluss ziehen Sie alle Register

Der digitale Finanzbericht (DiFin) bringt weitere Vereinfachungen

28.03.2018

Im Rahmen des Jahresabschlusses für alle Gesellschaftsformen, die beim Steuerberater, bzw. in der Steuerberatung oder in Unternehmen erstellt werden, fügt sich der digitale Finanzbericht (DiFin) als weiterer Baustein in die digitale Welt und das E-Government ein. An den Stellen in der Kommunikation zwischen Steuerberatung und Bankenwesen, an welchen bisher noch sehr viel manueller Aufwand betrieben wurde und Unmengen an Papier und E-Mailverkehr anfielen, wird künftig der DiFin (Digitaler Finanzbericht) Einzug halten.

Ab dem 01.04.2018 gilt die offizielle Freigabe für DiFin, die bereits bei einer großen Veranstaltung im März 2018 bei der Bundesbank gefeiert wurde. Damit werden alle Beteiligten - also sowohl die DiFin-Empfänger, als auch die DiFin-Sender - aufgefordert an diesem Verfahren teilzunehmen. Alle Banken und Sparkassen werden in den nächsten Monaten aktiv beratend auf Ihre Unternehmenskunden einwirken, um diese schnellstmöglich davon zu überzeugen, die Jahresabschlussauswertungen über Ihren Steuerberater bzw. Ihre Steuerberatung den Geldinstituten nicht mehr per Papier, E-Mail, o.ä. zur Verfügung zu stellen, sondern DiFin als Transferwerkzeug zu verwenden.

Innerhalb der hmd-software wird der digitale Finanzbericht (DiFin) über den hmd.abschluss aufgerufen. Als Basis dienen die Daten der E-Bilanz ab der Taxonomieversion 6.0, die die Grundlage für DiFin darstellt. Ebenso werden alle Ergänzungstaxonomien, die im Rahmen des hmd.abschluss zur Verfügung stehen, unterstützt. Aus den über die E-Bilanz bereits bekannten Daten, wird der digitale Finanzbericht zur Verfügung gestellt.

Wichtig in Haftungsfragen ist für alle Steuerberater bzw. alle Steuerberatungen, dass keine eigene Vollmacht mit dem Mandanten benötigt wird. Der Steuerberaterverband empfiehlt aber trotzdem, diese mit dem Mandanten im Rahmen der Gesamtvollmacht zu regeln. Auf der sicheren Seite, auch ohne Vollmacht, sind Sie mit unserem hmd.freizeichnungsportal. Hierüber werden die Daten vor Abgabe, bequem und digital im Freizeichnungsportal, vom Mandanten freigegeben.

Um sicherzustellen, dass alle Daten korrekt, verschlüsselt und nachvollziehbar versendet werden, muss jeder DiFin-Sender ein Zertifikat bei der Schufa beantragen. Dieses Senderzertifikat dient der Autorisierung gegenüber den Rechenzentren der Banken und Sparkassen und wird innerhalb der Software von uns mitgeliefert.

Damit überhaupt Daten zwischen Mandant, Steuerkanzlei bzw. Steuerberatung und Geldinstitut ausgetauscht werden können, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden. Wir haben den gesamten Prozess weiter unten im Detail beschrieben.

Ganz besonders wichtig sind zwei Punkte:

  • Die Bank bzw. Sparkasse muss am Verfahren als DiFin-Empfänger teilnehmen
  • Der Mandant muss bei seiner Bank eine Teilnahme- und Verbindlichkeitserklärung (TVE) unterschreiben.
  • Diese TVE sollte in der Steuerberatung beim Mandanten abgelegt werden.


Die Punkte 1 & 2 werden von uns, vor dem Versand der Daten, live geprüft.

Damit ist wieder ein Stück Digitalisierung und Automatisierung geschafft, das den Alltag in vielen Bereichen erleichtert. Ein Versand von Saldenlisten oder BWA‘s per Fax an Banken und Sparkassen wird damit stark reduziert werden. PDF’s müssen nicht mehr als Sicherheitsrisiko per E-Mail versendet werden und die empfangenen Daten können bei den Banken und Sparkassen sofort digital, ganz ohne manuelle Erfassung, weitergegeben und den Prüf- bzw. Auswertungssystemen zur Verfügung gestellt werden.

Für die Steuerkanzlei bzw. die Steuerberatung erschließt sich ein weiteres Feld der Digitalisierung, die in Verbindung mit dem Mandanten und den Geldinstituten, eine moderne und zukunftsweisende Steuerkanzlei ausmacht. So können alle Steuerberaterinnen und Steuerberater den digitalen Erfolg ihrer Steuerkanzlei weiter ausbauen.

Kurzablauf als Unterstützung für die Teilnahme- und den Versandprozesses

Prozess innerhalb der Geldinstitute (DiFin-Empfänger):

  • Geldinstitut des Mandanten muss am DiFin-Verfahren teilnehmen
  • Übermittlung erfolgt über die RZ der Banken anhand der BLZ der Bank des Mandanten
  • Das Schufa-Zertifikat dient als Autorisierung gegenüber dem Rechenzentrum für den DiFin-Sender
  • Die Bundesbank überwacht die gesamte Koordination und die Abläufe als übergeordnete Behörde
  • Über die BLZ der Bank des Mandanten wird die Teilnahme des Geldinstitutes geprüft


Prozess für den Mandanten:

  • Mandant muss mit der Bank eine Teilnahme- und Vertraulichkeitserklärung (TVE) abschließen
  • TVE wird bei der Bank hinterlegt
  • TVE wird vom Mandant an den Steuerberater weiter gegeben
  • Prozess ist abgeschlossen


Prozess für den Steuerberater (DiFin-Sender):

  • TVE vom Mandanten wird in der hmd.software hinterlegt (ähnlich der Mandantenvollmacht)
  • Lt. Steuerberaterverband ist es empfehlenswert, eine Vollmacht vom Mandanten für den Versand zu fordern (Nicht zwingend notwendig)
  • Steuerkanzlei erstellt den Jahresabschluss (EÜR) in hmd.abschluss auf Basis der Handelsbilanz
  • Hinterlegung der Kundenummer des Mandanten bei der Bank (in aller Regel ist dies die Kontonummer) und des Ansprechpartners in der Kanzlei
  • Versand des Jahresabschluss über DiFin
  • Der Versand erfolgt nicht direkt an die Bank des Mandanten, sondern an die Rechenzentren der Banken und Sparkassen - diese verteilen die Daten direkt und automatisch an die Zielbank weiter
  • Versand einer XBRL/XML-Datei mit der aufbereiteten PDF–Datei als Auswertung im Anhang
  • Die PDF-Datei wird bei der Erstellung der Auswertung miterstellt und gespeichert


Prozess innerhalb der Softwareapplikation (DiFin-Sender):

  • hmd hat bereits ein Zertifikat über die Schufa beantragt und liefert dieses im Rahmen der Software aus
  • Im hmd.abschluss wird der Reiter „DiFin“ gestartet und der erstellte Jahresabschluss kann übertragen werden, wenn alle Parameter auf grün sind:
    • Bank nimmt an DiFin teil
    • Die TVE des Mandanten ist vorhanden
    • Der Jahresabschluss ist endgültig/vorläufig
    • Die Taxonomie 6.0 ist hinterlegt
    • Die Plausi-Prüfung für DiFin ist ohne Fehler durchgelaufen
    • Protokoll und Auswertungen werden im lokalen Dokumentenmanagement gespeichert


Mit hmd.digitaler_finanzbericht (DiFin) können:

  • Jahresabschlussdaten der Bilanz mit den Handelsbilanzdaten digital übermittelt werden.
  • Jahresabschlussdaten der Einnahmen-Überschussrechnung mit den Handelsbilanzdaten digital übermittelt werden.
  • Sie die Teilnahme- und Vertraulichkeitserklärung digital beim betreffenden Mandanten speichern.
  • Sie die Plausiprüfung sofort vor dem Versand durchführen.
  • alle Daten aus den E-Bilanzstammdaten übernommen werden.
  • die PDF-Dateien sofort beim Versand erzeugt und hinterlegt werden.
  • Sie den Fertigstellungsstatus des Abschlusses anzeigen lassen.


Vorteile mit hmd.digitaler_finanzbericht (DiFin):

  • Einfacher, in vier Schritten durchführbarer, Versand an die Bank
  • Verwendung der neuesten Taxonomie 6.0
  • Integration aller Erweiterungstaxonomien für alle Unternehmensbereiche
  • Basis sind die bereits vorhandenen Daten aus der E-Bilanz
  • Prüfung ob DiFin-Empfänger (Geldinstitut) teilnimmt
  • Anbindung an das Dokumentenmanagement (DMS) von hmd
  • PDF als Anlage wird automatisch erstellt und archiviert
  • PDF kann aus DMS zusätzlich ausgewählt werden
  • Voll integrierter Prozess in der hmd.abschluss Erstellung

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