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Newsletter Ausgabe 3-2009 vom 27.03.2009

27.03.2009

Inhalt:

MAGAZIN

MARKT

  • COLLEGA: Rationalisierungseffekte für Steuerberater
  • LAND-DATA: Erfolgsmodell Datendrehscheibe automatisiert Erfassung für Landwirte
  • hmd: Forderungen und Verbindlichkeiten perfekt verfolgen mit dem OPOSManager
  • VOKS: ErbSt-Vergleichsberechnungen 2007 und 2008
  • AGENDA: Tag der „Zukunfts-Kanzlei“ - Spannende Vorträge in entspannter Atmosphäre
  • Stollfuss Medien: Außergewöhnliche Substanz stößt bei ambitionierten Steuerberatern auf hohe Nachfrage
  • Simba: CeBIT 2009 - mehr Interessenten denn je!
  • audicon: Audicon referiert auf Revisions-Veranstaltungen zum Thema Continuous Controls Monitoring
  • SBS: SBS Software durch Aktions-Pakete und Messeauftritte präsent


Editorial: Der Marke gehört die Zukunft

Fibu-Software unter Windows ist heute eine wie die andere, beliebig austauschbar. Sie ist GoBS-konform und selbstverständlich hat sie eine Offene-Posten-Verwaltung und Kostenrechnung mit dabei. Das war vor einigen Jahren längst nicht so. Ähnlich ist es mit professionellen Steuerprogrammen. Die müssen die geltenden Steuervorschriften richtig modellieren, sonst fallen sie am Markt durch. Und auch im dritten IT-basierten Bereich der Kanzlei , dem Kanzleimanagement war zu beobachten, dass Lösungen, die auf einer CeBIT als innovatives Alleinstellungsmerkmal gezeigt wurden, ein bis zwei Jahre später auch die Mitbewerber im Portfolio hatten. Wenn sich die einzelnen Kanzleilösungen für den Anwender technisch-funktional immer weniger unterscheiden lassen, worin dann? In der Marke! Zur Marke gehört weit Mehr als die Aufzählung objektiver Merkmale. Zur Marke gehört Emotion.

Bezüglich ihrer technischen Daten unterscheiden sich die Fahrzeuge der automobilen Oberklasse praktisch kaum. Dennoch wechselt der Fahrer, der sich "Vorsprung durch Technik" verbunden fühlt, nur äußerst selten ins Lager "Freude am Fahren". Denn wer einen Markenartikel erwirbt, kauft nicht nur einen Gebrauchsgegenstand, sondern auch einen ideellen Gegenstand, ein Versprechen, das an die Marke geknüpft ist.  

So ist es auch bei Kanzleisoftware. Dass die ideellen Werte gegenüber den materiellen heute im Vordergrund stehen, war noch nie so deutlich zu sehen, wie auf der diesjährigen CeBIT. Da wurden nicht Produkte präsentiert, sondern Marken inszeniert. So reduzierte Textbotschaften wie 2009 waren auf den Messeständen noch nie zu sehen.  

Exakt in dieses Bild passte die Mitteilung über die Gründung der [tse:nit] CS Plus GmbH kurz vor der Messe. An diesem Unternehmen ist die Schleupen AG (zu 20%) und die Wolters Kluwer Germany Holding GmbH (zu 80%) beteiligt. Sein Gegenstand: die Kanzleisoftware [tse:nit] CS Plus als eigenständige Produktlinie fortzuentwickeln. Wolters Kluwer will  damit zukünftig unter einem Dach zwei Marken für Steuerberater bieten: mit Addison eine Marke unter dem Paradigma Vorgangsorientierung, mit [tse:nit] CS Plus eine Marke unter dem Paradigma Aktenorientierung. 

Fusionen oder Kooperationen von bisher konkurrierenden Kanzleisoftwareanbietern sind nicht neu. Neu ist die Mehr-Marken-Strategie. Bisher galt die Strategie, Synergieeffekte durch Entwicklung einer neuen Produktlinie zu erzielen, auf die die Anwender aller zusammengeführter Anbieter umstellen sollen. Diese Strategie hat aber die Markenbindung ausgeblendet, die die Anwender schon immer hatten. Die Synergieeffekte in Produktion und Vertrieb beim Anbieter kollidierten mit der beharrenden Verbundenheit mit der alten Marke bei den Anwendern. 

Auflösen lässt sich die Kollision durch eine Mehr-Marken-Plattform-Strategie, wie sie in der Automobilindustrie schon lange erfolgreich gepflegt wird.  VW Golf, Škoda Octavia, Seat Toledo und Audi TT werden beispielsweise auf derselben technischen Plattform gebaut. Fahrwerk und Antrieb sind bei den verschiedenen Modellen einheitlich, Karosserie und Design unterscheiden sich und transportieren das individuelle Markenimage. 

Genauso lässt sich auch Software entwickeln. Algorithmen und Datenstrukturen bilden die Plattform, die Benutzeroberfläche ist markenspezifisch. Softwaretechnisch sind dafür alle Voraussetzungen gegeben: Bei  moderner objektorientierter Programmierung ist die Wiederverwendbarkeit von Softwarebausteinen ein zentrales Konzept. 

Der Softwaremarkt für Steuerberater hat sich also gewandelt. Von einem Markt von Lösungen zu einem Markt von Marken. Darauf müssen sich Anbieter und Anwender einstellen. Die Anbieter stehen vor neue Herausforderungen wie Markenpflege und Markenführung. Der Anwender, der sich bei der Softwareauswahl früher mit der Frage auseinandersetzten musste, welche Software seine funktionalen Anforderungen am besten erfüllt, muss sich heute fragen: Welche Softwaremarke passt am besten zu meiner Kanzleimarke?

Ihr Gerhard Schmidt


IT-Management: Auswahl eines passenden Dokumenten-Management-Systems für die Kanzlei (Stefan Droß)

Als besonderer Effizienzkiller in Wirtschaftsunternehmen und Steuerkanzleien hat sich das Papier erwiesen. Rund 80% aller geschäftlich relevanten Informationen liegen immer noch auf Papier vor. Dies verursacht extrem hohe Such- und Durchlaufzeiten. Eine zeitgleiche Bearbeitung durch mehrere Personen erfordert Kopien, was auch bei der besten Organisation wiederum zu Inkonsistenzen führen kann. Hier schafft ein Dokumenten-Management-System (DMS) Abhilfe. Neben der massiven Reduktion des Arbeitsaufwandes für Verteilen, Kopieren, Sortieren und Archivieren gehört ein Großteil der Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Toner oder Papier bei sachgerechter Nutzung der Vergangenheit an. Darüber hinaus entwickelt sich ein Dokumenten-Management-System von der anfänglich geplanten Archivierungslösung im praktischen Echtbetrieb häufig zur universellen Wissensplattform und zentralen Infrastruktur, auf die - und sei es nur übergangsweise - sehr schwer verzichtet werden kann.


Kanzleiprozesse: Nutzung elektronischer Honorarrechnungen durch Berufsträger (Raoul Kirmes)

Welche Möglichkeiten der Nutzung elektronischer Rechnungen durch Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer sind rechtlich zulässig? Dies wird unter Berücksichtigung des Intermediärmodells bei Siganturdiensten auf Online-Beratungsplattformen erörtert.


Kanzleiangebote: Modernisierung der Auftragsfinanzbuchhaltung - Interessen des Mandanten (Peter tom Suden)

Eine Modernisierung der Auftrags-Finanzbuchhaltung gelingt am ehesten gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitern. Daher sollte zu Beginn eine Zusammenkunft stehen, in der die Mitarbeiter ihre Überlegungen zu einer Leistungsverbesserung im Sinne des Mandanten beitragen. Die Kanzleileitung sollte ihrerseits Veränderungsziele haben. Grundsätzliches braucht man dabei nicht mehr zu klären, denn die Anforderung nach geordneter Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle bleibt bestehen. Dem Mandanten sollen aus der Buchhaltung heraus Beratungsangebote gemacht werden können, die durch (Mehrfach-)Nutzung der erarbeiteten Daten, durch verschiedene Sichten der Daten, durch Planzahlen und deren Überwachung eine Unternehmenssteuerung ermöglichen. Das nämlich ist es, was den KMU-Mandanten der Steuerkanzleien heute fehlt und was sie bei verschiedenen Gelegenheiten, seien es Stammtische oder XING-Foren, als Leistungsangebot vermissen und anmahnen.


Literatur: Qualitätsmanagement - ein Aufklärungsroman (A. Hamatschek, K. P. Knorr und G. J. Merz)

Das Thema Qualitätsmanagement ist zwar bereits in aller Munde, aber bei vielen Steuerberatern herrscht noch Ungewissheit darüber, was sich wirklich dadurch verändert und ob sich der Weg lohnt. Die Kanzlei Romberg & Gräf durchläuft in diesem Roman den gesamten Prozess mit allen Höhen und Tiefen. Die Skepsis zu Beginn, Widerstände der Mitarbeiter, erste Erfolge, der kontinuierliche Verbesserungsprozess und andere Faktoren zeigen, wie ein QMS als lebendes System etabliert werden kann - trotz aller Hindernisse.


COLLEGA: Rationalisierungseffekte für Steuerberater

Ende Februar eines jeden Jahres stellen viele Steuerberater fest, dass sich gegenüber dem Vorjahr wieder nichts geändert hat: Eine Mehr

oder weniger große Zahl der jährlichen Steuererklärungen der Mandanten ist noch nicht fertig. Vieles ist angefangen und kann wegen fehlender Informationen - oft sind es nur Kleinigkeiten - nicht fertig gestellt werden. Ein beträchtlicher Teil des Jahresumsatzes kann deshalb nicht realisiert werden. Eigenkapital ist gebunden und muss nicht selten durch Fremdkapital ersetzt werden. Warum ändert sich daran nichts?

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LAND-DATA: Erfolgsmodell Datendrehscheibe automatisiert Erfassung für Landwirte

Bundesweit nutzen Steuerberater und landwirtschaftliche Buchstellen die Möglichkeit der automatisierten Übertragung und komfortablen Nachbearbeitung von Bank- und Warenwirtschaftsdaten in der LAND-DATA Buchführungssoftware ADNOVA finance in großer Zahl: Bereits zwei Jahre nach Einführung der Datendrehscheibe werden aktiv 34.328 Bankkonten und 3.649 Konten bei Warengenossenschaften über das ADNOVA service center der LAND-DATA in die Buchführung der entsprechenden Mandanten eingelesen.

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hmd: Forderungen und Verbindlichkeiten perfekt verfolgen mit dem OPOSManager

Die Neuentwicklung OPOSManager zeigt ein bisher nicht dagewesenes Verständnis rund um das Zahlen, Planen und Überwachen von Offenen Posten. Damit wird die hmd-software ag wieder einmal ihrem Ruf als innovativer Anbieter von Steuerberatersoftware gerecht.

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VOKS: ErbSt-Vergleichsberechnungen 2007 und 2008

Nicht nur für die aktuellen Fälle müssen sich die steuerlichen Berater mit der ErbSt-Reform auseinandersetzen. Soweit nämlich bereits Erbschaftsteuer für die Jahre 2007 und 2008 festgesetzt ist, muss diese Festsetzung daraufhin überprüft werden, ob die Anwendung des neuen Rechts günstiger ist. Im VOKS-Programm ErbSt professional kann die bisherige ErbSt-Ermittlung unmittelbar mit dem neuen Recht verglichen werden.

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AGENDA: Tag der "Zukunfts-Kanzlei" - Spannende Vorträge in entspannter Atmosphäre

Ein durchdachtes Vermarktungskonzept für die eigene Kanzlei ist heutzutage mindestens genauso wichtig wie die fachliche Kompetenz des Steuerberaters. Daher hat AGENDA am 12. Februar in die Dortmunder Westfalenhallen zum Tag der "Zukunfts-Kanzlei" eingeladen. Zur Freude des AGENDA-Teams nahmen über 50 Kanzleiinhaber und Steuerfachangestellte die Einladung an und informierten sich an diesem Tag kostenlos über die Themen Kanzleimarketing und Honorarmanagement.

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Stollfuss Medien: Außergewöhnliche Substanz stößt bei ambitionierten Steuerberatern auf hohe Nachfrage

Nachdem heutzutage die Information im Steuerrecht lawinenartig zu einer Informationsflut angewachsen ist, ist der Umgang mit der Informationsfülle zu einem wichtigen Zeit- und damit Kostenproblem geworden. Die zentrale Frage stellt sich: Wie soll man in einer Zeit informieren, wenn viele damit kämpfen, die Informationsflut zu bewältigen? Die Antwort ist eine virtuelle Bibliothek.

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Simba: CeBIT 2009 - Mehr Interessenten denn je!

25 Prozent weniger Aussteller in Hannover auf der Messe, das heißt 1.500 Stände weniger und 20 Prozent weniger Besucher: So lauten die Zahlen der Messe AG, die auch eine Folge  der aktuellen Finanzkrise sind. Nicht so bei Simba: Hier verzeichnete man 64 Prozent Mehr

Interessenten mit konkreten Kontaktwünschen. Das Hauptinteresse der Besucher auf der CeBIT galt konkreten Zielen: Optimierung von Arbeitsabläufen, Automatisierung der Datenerfassung mittels Bankkontierung und digitaler Belegverarbeitung, Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Kostensenkung. Das bestätigt Simba darin, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten: Simba Software ist einfach, schnell und gut.

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audicon: Audicon referiert auf Revisions-Veranstaltungen zum Thema Continuous Controls Monitoring

Continuous Controls Monitoring (CCM) ist ein Kernelement modernen Risikomanagements. Die Überwachung der Unternehmensdaten hilft dabei, Unregelmäßigkeiten frühzeitig aufzudecken - oder sogar zu verhindern. "Der Zwang zur Effizienzsteigerung macht - gerade in Krisenzeiten wie diesen - auch vor der Internen Revision nicht halt. Der Einsatz von IT zur automatischen, kontinuierlichen Überwachung der Unternehmensdaten ist eine geeignete Lösung", erklärt Axel Zimmermann, Geschäftsführer der Audicon GmbH.

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SBS: SBS Software durch Aktions-Pakete und Messeauftritte präsent

Die Fortsetzung der Partnerunterstützung durch Aktions-Pakete und Messeauftritte hat für SBS Software wiederholt höchste Priorität. Mit der 5. und 6. Partner-Aktion wird wiederholt der Kundennutzen betont. Mehr denn je fragt der Kunde nach umfangreichen Möglichkeiten der Erprobung einzusetzender Software, es wird langfristiger geplant und genauer recherchiert. Diesem Bedürfnis soll durch die neuen Aktionen besonders entsprochen werden. Wie?

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