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Newsletter Ausgabe 8-2009 vom
13. August 2009

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Steuerberater im Internet

Wer sich heute nach einem (neuen) Steuerberater umschaut, wirft erst einmal einen Blick ins Internet. Und was entdeckt er da? Weite archaische Landschaften! Wahrscheinlich sind meine Beobachtungen nicht repräsentativ, doch ich habe einfach einmal die 20 ersten Ergebnisse auf mich wirken lassen, die der Steuerberater-Suchservice des DStV für die weitere Umgebung meines Wohnortes ausspuckte.

Da gibt es doch tatsächlich noch eine Kanzlei, die per Email nicht erreichbar ist (oder sein will). Und gut die Hälfte aller Kanzleien mit Email-Adresse haben Provideradressen wie @web.de, @t-online.de. Für auf den Cent schauende Privatpersonen geht das in Ordnung, doch für ein Unternehmen? Dabei haben viele für ihre Homepage eine eigene Domain und über diese sind immer auch Email-Adressen verfügbar. Warum werden die nicht genutzt?

Allerdings: fast die Hälfte der Kanzleien hat überhaupt keine Homepage. Warum tragen diese Kanzleien sich dann im Internet in ein Steuerberaterverzeichnis ein? Wer in Internet sucht, der interessiert sich nicht für schlichte Adressangaben, sondern für das Kanzleiprofil. Doch auch das liefert nicht jede Homepage. Manche begnügt sich schlicht mit einer Visitenkarte. Und welches Kanzleibild vermitteln die "echten" Internetauftritte? Der erste Eindruck: die Gestaltung ist vielfach wenig professionell. Schriften sind teils mühsam lesbar, anspruchsvollere Internettechniken werden eingesetzt aber nicht beherrscht. "Du kennst dich doch mit Computern und dem Internet aus. Kannst du mir nicht mal eine Homepage bauen?" scheint mancher Steuerberater zu seinem halbwüchsigen Sohn gesagt zu haben.

Mein nächster Blick geht ins Impressum. Das ist bei einigen unvollständig. Kann ich einem Steuerberater fachlich vertrauen, der nicht einmal die berufsständischen Impressumspflichten kennt? Und die Inhalte? Dass ein Steuerberater Steuererklärungen, Buchführungen und Jahresabschlüsse macht, ist doch selbstverständlich. Die große Liebe der Kollegen gehört offensichtlich der Existenzgründungsberatung. Das scheint von den Prioritäten her für manche Kanzlei das wichtigste (da profitabelste?) Angebot zu sein. Mich beschleicht dennoch das Gefühl, dass es mehr existenzgründungsberatende Steuerberater im Land gibt als Existenzgründer. Und was beispielsweise soll mir als (potenziellem) Mandant die - offensichtlich aus einem Content-Pool eingespielte - Meldung sagen: "Kaffeesteuer erbringt 2008 über eine Milliarde Euro für den Bund"?

Warum sollte ich mich für gerade diese Kanzlei entscheiden? Eine zwingende Antwort blieben fast alle Kanzleiseiten schuldig. Doch wie gesagt: ich schildere hier spontane Eindrücke und nicht die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung. Ich kenne auch sehr überzeugende Internetauftritte von Kanzleien. Von Kanzleien, bei denen man zu Recht von einer Kanzleimarke sprechen kann. Doch bis zur profilierten Marke haben die meisten Steuerberater noch einen weiten Weg vor sich. Jedenfalls im Internet.

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleiprozesse: Erfolgreiche Kanzleiorganisation als Projekt (Robert Hebler)

Erfolg ist kein Zufall. Der Wille der Kanzleileitung bestimmt die Intensität und die Erfolgswahrscheinlichkeit des Veränderungsprojektes. Wenn Kanzleileiter es schaffen, ihre Mitarbeiter zu begeistern, die Unternehmensziele zu Mitarbeiter-zielen werden zu lassen und die Organisationsstruktur konsequent dahingehend auszurichten, können Berge versetzt werden.

Branche: conwiras - Netzwerk selbstständiger Beraterinnen

conwiras ist ein Netzwerk selbstständiger Rechtsanwältinnen, Steuerberaterinnen und Unternehmensberaterinnen und wurde 2008 gegründet. In zwangloser Atmosphäre wird der fachliche Austausch unter den selbstständigen Beraterinnen aller Sparten gefördert. Die brennendsten Fragen des Arbeitsalltags – wie neue Markt-Trends, Fragen zu Spezialisierung, perfekter Kanzleiorganisation und zum optimalen Marketing – stehen auf der Agenda der Mitstreiterinnen. In erster Linie geht es um Anregungen, fachlichen Austausch und Unterstützung sowie Tipps für das eigene Business. Auch fruchtbare Kooperationen und die Vermittlung von Mandaten/Projekten sind willkommen.

IT-Management: Kostenfreie Leitfäden für sichere Geschäftsprozesse

Kleine und mittlere Unternehmen scheuen häufig den Aufwand, ihre elektronischen Geschäftsprozesse umfassend abzusichern. Branchenspezifische Handlungsanleitungen der Reihe "Sichere Geschäftsprozesse: Umsetzung im Unternehmen 2008" bieten hier praxisnahe Hilfe. Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) hat im letzten Jahr bundesweit 14 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Prozess- bzw. Lieferantenketten begleitet, die ein tragfähiges Sicherheitsmanagementsystem eingeführt haben. Die daraus entstandenen Handlungsanleitungen identifizieren Hindernisse, nennen erfolgreiche Umsetzungsstrategien und geben so interessierten Unternehmen eine praxisnahe und konkrete Hilfestellung.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Wochen

* DMS EXPO (Koelnmesse): 15.-17..09. Köln
* IT & Business (Messe Stuttgart): 06.-08.10. Stuttgart

COLLEGA: Neues Programmmodul Bilanzbericht

Das Reporting wird für den Wirtschaftsprüfer und Steuerberater immer mehr zur existentiellen Notwendigkeit. Banken machen Kreditentscheidungen von der Qualität der eingereichten Unterlagen abhängig. Gerade für mittelständische Mandanten wurde die Berichterstattung oft wegen der damit verbundenen Arbeit etwas vernachlässigt. Hier hilft das COLLEGA-Verbundsystem mit dem im Programm HSC-Finanz Plus neu eingebundenen Programm-Modul Bilanzbericht.

LAND-DATA: KKL Beratungs- und Servicesystem verbessert Gesamtleistung der Betriebe

Landwirtschaftliche Betriebe werden zunehmend mit Anforderungen aus Cross Compliance, Fachrecht sowie Regelungen aus verschiedenen Qualitätssicherungssystemen konfrontiert. Die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen ist von entscheidender Bedeutung, denn bei Verstößen drohen Bußgelder und Prämienkürzungen. Landwirtschaftliche Unternehmer müssen also eine Fülle von Vorgaben erfüllen, dokumentieren und kontrollieren lassen. Das KKL Beratungs- und Servicesystem verschafft dem Landwirt einen genauen Überblick über die Regelungen, die er in seinem Betrieb einhalten muss. KKL reduziert den bürokratischen Aufwand, denn es stellt für jeden Betrieb eine maßgeschneiderte Checkliste zur Eigenkontrolle bereit.

SBS Software: Wollen auch Sie wissen, wie sich Ihr Unternehmen entwickelt?

In Zeiten von Krisen und ständig veränderten Marktbedingungen erlangt die Unternehmensplanung einen zunehmend wichtigen Stellenwert. Allein die bloße Betrachtung vergangener Geschäftsvorfälle reicht unter den heutigen wirtschaftlichen Gegebenheiten bei weitem nicht mehr aus. Um jedoch schnell und flexibel qualitative Unternehmensentscheidungen treffen zu können, sollte ein Unternehmen vor allem über die aktuelle Ergebnis- und Liquiditätssituation sowie über Planabweichungen informiert sein. Denn nur eine Analyse der Abweichungen und fundierte Zukunftsbetrachtung ermöglichen dem Unternehmen ein schnelles Reagieren auf Veränderungen.

Audicon: Agenda der audiconale 09 ist online abrufbar

In wenigen Wochen ist es soweit: Die audiconale 09 öffnet im Kölner Dorint Hotel An der Messe ihre Pforten. Ab sofort ist die vollständige Agenda unter www.audiconale.de abrufbar. Interessenten erhalten hier einen umfassenden Überblick über Referenten, Vortragsthemen, Raumbelegung und Zeitplanung.

Neu im Branchenführer

dekodi - Deutscher Konverterdienst Inh. Stefan Kaumeier (Software und Service zur Datenkonvertierung):
http://www.steuerberater-mittelstand.de/anbieter/dekodi.htm

Diplom-Kaufmann Frank Rösner (Software zur Leistungserfassung):
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vBKomm GmbH (Systemhaus):
http://www.steuerberater-mittelstand.de/anbieter/vbkomm.htm

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