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Newsletter Ausgabe 4-2010 vom
28. April 2010

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Formulierungskünstler sind gefordert

 

Geben Sie einmal "Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung" bei Google ein. Über 15.000 Treffer werden Sie erzielen. Darunter, kaum verwunderlich, viele Kanzleihomepages. Die meisten Betreiber dieser Internetpräsenzen sollten schleunigst zum Lineal greifen und einmal nachmessen, ob die Angabe dieser Qualifikation weit genug vom Titel "Steuerberater" entfernt ist. So will es das kürzlich veröffentlichte Urteil des BFH zum Führen eines Zusatzes zur Berufsbezeichnung.

Da hat sich die Steuerberaterkammer wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt, um dieses Urteil zu erstreiten. Schließlich geht es hier um eine zentrale Zukunftsfrage für den Berufsstand, um einen konstruktiven Beitrag zum Meistern der Herausforderungen, vor denen der Berufsstand in den kommenden Jahren steht, um das Ansehen des Berufsstandes in der Öffentlichkeit.

Oder ging es den Hütern des Standesrechtes etwa darum, den ohnehin immer schärfer werdenden Wettbewerb der Kanzleien weiter zu befeuern, damit sich die wirklich innovativen noch deutlicher gegen den Rest durchsetzen?

Wer sich zum Fachberater fortbildet, sich spezialisiert, will sich gegenüber dem Standardberater profilieren. Doch auch die Mitglieder einer (kleinen) Gruppe von Fachberater konkurrieren untereinander. Diesen liefert der BFH nun einen kreativen Ansporn: Wer erfüllt am besten die Vorgaben des Urteils äußerlich so, dass sich an der inhaltlichen Aussage nichts ändert? Der Besucher einer Kanzleiseite oder der Leser einer Kanzleibroschüre ist mit den Feinheiten standesrechtlich zulässiger/unzulässiger Formulierungen ja nicht vertraut. Wenn dort beispielsweise "Steuerberater" steht, dann bietet dieser doch naheliegender Weise Steuerberatung an. Und wenn er liest "Fachberatung für Sanierung und Insolvenzverwaltung", dann ist der Anbieter - na klar!: Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung. Einfach die Endung "-er" durch "-ung" erstetzen, den Titel durch die Tätigkeit! Das wäre eine mögliche Lösung. Welche Formulierungs- und Darstellungsideen haben Sie als Fachberater?

Ich werde in einem halben Jahr wieder googeln, nach "Steuerberater" in Kombination mit "Sanierung und Insolvenzverwaltung". Dann werde ich sehen, was den Fachberatern eingefallen ist. Oder wie wenig ernst diese das BFH-Urteil und die Steuerberaterkammer nehmen.

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleistrategie: Der Wert Ihrer Kanzlei (Klaus P. Knorr)

Kennen Sie den Wert Ihrer Kanzlei? Ab Gründung bzw. Kauf einer Kanzlei bringt die Beschäftigung mit ihm Nutzen für Sie: dauerhaft bessere Ergebnisse und beim Verkauf einen höheren Erlös. Dabei ist zunächst die absolute Höhe nebensächlich 1; wichtiger ist, zu erkennen, was ihn beeinflusst und daran konsequent zu arbeiten. Viele Steuerberater vernachlässigen ihren Kanzleiwert. Sie verlieren dabei viel Geld: laufend durch geringere Ergebnisse und durch einen niedrigeren Verkaufserlös.

Kanzleimarketing: Sind Ihre Pressemitteilungen fit für's Internet? (Melanie Tamblé)

Zu den wichtigsten Verbreitungsmedien von Online-Pressemitteilungen gehören Presseportale, die bereits in hoher Anzahl im Internet zu finden sind. Mit einer regelmäßigen Veröffentlichung über die Presseportale erzielen Steuerkanzleien mehr Reichweite und erreichen damit neue Mandanten. Doch es gibt einige wichtige Regeln, die man bei der Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Presseportalen beachten sollte, damit die Pressetexte von den Portalen akzeptiert und in den Suchmaschinen gut gefunden werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass sich alle Presseportale grundsätzlich eine Veröffentlichung vorbehalten. Besonders die kostenlosen Portale haben hohe Kriterien zur Veröffentlichung.

Kanzleimarketing: Die Bezeichnung "Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung (DStV)" ist als Zusatz zur Berufsbezeichnung unzulässig

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass im Geschäftsverkehr des Steuerberaters der Hinweis auf die zusätzlich erworbene Qualifikation "Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung" unzulässig ist, wenn er als Zusatz zur Berufsbezeichnung des Steuerberaters verwendet werden soll.

Literatur: Digitale Betriebsprüfung (Ralph Krüger, Bernd Schult, Rainer Vedder)

Bei der digitalen Betriebsprüfung kommen in der Praxis zahlreiche Fragen auf. Diese werden in dem Werk aus dem Gabler Verlag praxisnah beantwortet. Kosten- und Datenschutzfragen der Prüfung werden dabei ebenso beschrieben, wie Fragen der Prüfsoftware IDEA und eines Systemwechsels sowie der Archivierung der sensiblen Daten. Checklisten machen das Werk zu einem echten Hilfsmittel bei der Umsetzung der neuen Anforderungen an die Betriebsprüfung.

Stollfuß: Steuerrechtliche Neuigkeiten auf dem iPhone und iPad

Steuerberater können sich ganz leicht auch unterwegs über die neuesten Entwicklungen im Steuer- und Arbeitsrecht informieren. Dafür sorgt Stollfuß Medien mit der neuen Anwendung (App) für das iPhone und den iPad, die das Unternehmen ab Mai 2010 kostenlos im iTunes App Store bereit stellt. Die Stollfuß-Applikation bietet flexiblen Zugriff auf aktuelle, für Steuerberater und  beratende Berufe interessante Rechtsentwicklungen, Informationen für Anwender der Kanzleisoftware Stotax Kanzlei von Stollfuß sowie weitere Service-Informationen.

SBS Software: „Vernichtung steuerrelevanter Unterlagen“ oder „Die Lizenz zum Schreddern“

Sie wollten schon immer wissen, was mit Ihren steuerrelevanten Unterlagen nach der elektronischen Archivierung passieren kann und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um diverse Unterlagen wie z.B. Eingangsrechnungen, einfach „schreddern“ zu können? Verantwortlich für die gesetzeskonforme Verwaltung und die Archivierung aller Unterlagen sind Sie! Werden Aufbewahrungspflichten gerade im Steuerrecht verletzt, kann dies zu erheblichen finanziellen Konsequenzen führen.

Audicon: Continuous Controls Monitoring mit SymSure für IDEA

Das Ziel: Die Einrichtung eines funktionierenden internen Kontrollsystems (IKS). Die Lösung: SymSure für IDEA von Audicon. In wirtschaftlichen Krisenzeiten steigt die Gefahr, Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen zu werden. Durch komplexe Organisationsstrukturen und zunehmend vernetzte IT-Systeme wächst das Risiko von Fehlern und Manipulationen. Audicon bietet mit SymSure für IDEA eine Software-Lösung, die Risiken zeitnah erkennt - bevor das eigene Unternehmen Schaden nimmt.

COLLEGA: Seminarwesen begeistert Teilnehmer

Mitglieder und Kunden von COLLEGA kommen gerne zu den COLLEGA-Seminaren. "Es geht immer sofort zur Sache" meinte ein begeisterter Besucher. Die umfangreichen Seminarunterlagen und die auf das Wesentliche konzentrierte Darstellung werden gelobt.

hmd: Ein neues Beratungskonzept für hmd-Anwender

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass hmd eine komplett neue Softwaregeneration nach vorne treibt. Vorgestellt wurden die zugehörigen Programme und deren Philosophie unter anderem auf der CeBIT 2010, die begeisterten Reaktionen der Anwender waren beeindruckend.

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