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Newsletter Ausgabe 5-2010 vom
26. Mai 2010

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Von „Dokument“-Dokumenten zu Daten-„Dokumenten“

 

Es gab einmal eine Zeit, da waren alle Schriftgüter im Geschäftsleben Papierunterlagen. Da war beispielsweise klar, welche dieser Papiere aufbewahrt werden mussten. Im Zweifel genügte ein Blick in das von der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) herausgegebene Buch "Aufbewahrungspflichten und -fristen nach Handels- und Steuerrecht. Darin sind auf über 50 Seiten die entsprechenden Unterlagen - von Abbaumeldungen bis Zwischenlagerbestandsnachweise - verzeichnet. Heute fallen immer mehr geschäftliche Unterlagen elektronisch an. Und da sind Fragen wie die nach der Aufbewahrung nicht mehr so leicht zu beantworten. Denken wir nur an die durch die GDPdU aufgeworfene: Was sind steuerlich relevante Daten? Diese Daten sind nicht mehr im Zusammenhang lokalisierbar wie auf einem Blatt Papier, sondern irgendwo verstreut in einer Datenbank. Welche Datenfelder aus welchen Datenbanktabellen gehören denn nun zu einem Dokument wie einer Rechnung? Das verrät uns auch die AWV-Übersicht nicht. Dazu wäre ein allgemein akzeptiertes Datenmodell für diesen Dokumenttyp nötig. Doch das haben wir leider nicht. Und so müssen wir uns in der Welt der Daten-"Dokumente" mit zuvor unbekannten Problemen auseinandersetzen. Die Entwicklung Richtung papierarmes/papierloses Büro ist in vollem Gange und nicht mehr aufzuhalten: Vom Dokument auf Papier über das Dokument auf "elektronischem Papier" wie PDF hin zum reinen Daten-Dokument, das nur noch aus einem strukturierten Datensatz besteht, der medienbruchfrei zwischen IT-Systemen ausgetauscht werden kann. So bringt der eine Mandant seinem Steuerberater für die Buchführung die Ausgangsrechnungen immer noch auf Papier, der nächste schickt sie eingescannt oder als PDF und der dritte packt die Exportdaten aus dem Fakturaprogramm in den Anhang einer Email. Dass das letztgenannte Verfahren für beide Seiten das effizienteste ist, liegt auf der Hand. Und so sollte es im Interesse aller sein, wo immer möglich in Geschäftsprozessen den Austausch strukturierter Daten anzustreben.

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleimarketing: Den Fachberatertitel mit gezielter Kampagne erfolgreich vermarkten (Angela Hamatschek)

Gratuliere zum neuen Titel. Wer die mehrmonatige Prozedur durchlaufen hat und stolz den Titel auf dem Briefpapier platziert - natürlich im vorgeschriebenen Abstand zum Steuerberater, damit es keinen Ärger gibt - stellt meistens schnell fest, dass das nicht automatisch zur erhofften Nachfrage nach der neuen Beratungsleistung führt. So wie Sie Zeit und Geld investiert haben, um sich die Inhalte für den Titel zu erwerben, braucht es auch eine eigene Planung, um diesen erfolgreich zu vermarkten. Insbesondere wenn Sie sich damit auch Mandantenpotential erschließen wollen, lohnt es sich, eine Kampagne zu initiieren, die das Thema in den Mittelpunkt stellt und damit konkret eine Zielgruppe anspricht.

Kanzleimarketing: Presseportale im Internet - kostenlos vs. kostenpflichtig (Melanie Tamblé)

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Presseportalen, die Pressemitteilungen im Internet veröffentlichen. Viele davon sind sogar kostenlos. Eine regelmäßige Pressearbeit über Presseportale eignet sich insbesondere für die Dienstleistungsbranche mit beratenden Tätigkeiten wie Steuerkanzleien, um langfristig ein aktives Reputationsmanagement im Internet aufzubauen und mit einer direkten Selbstveröffentlichung Informationen gezielt zu steuern. Die Nutzung von mehreren Presseportalen hat zudem den Vorteil, dass die Nachrichten weiter gestreut und damit Journalisten sowie potenzielle Mandanten erreicht werden können. Nicht zu vergessen ist auch die nachhaltige Optimierung des Rankings in den Suchmaschinen, die Veröffentlichungen in verschiedenen Presseportalen bewirken. Es lohnt sich also den Blick auf die einzelnen Portale zu werfen und Kostenstruktur und Leistungen miteinander zu vergleichen.

Literatur: Lust auf Zukunft statt Angst vor der Krise (Dieter Lutz)

In seinem Buch „Lust auf Zukunft“ liefert Dieter Lutz praxiserprobte Erfolgsstrategien für Unternehmer, die sich auch in turbulenten Zeiten erfolgreich am Markt behaupten wollen.

SBS Software: Aufwertung des SBS Software Rechnungswesens durch Erweiterung des Komforts

Wieder einmal eine Version, die ganz im Zeichen von Neuerungen steht. Ob Berücksichtigung von Kundenwünschen, Verbesserung der Anwenderfreundlichkeit oder ganz einfach Erweiterung des Komforts, nahezu jedem Anwender wird das Arbeiten durch die neue Version erleichtert.

LAND-DATA: LAND-DATA-Anwenderkonferenz 2010 Experten-Forum zum Risikomanagement in der Landwirtschaft

Unternehmer in der Land- und Forstwirtschaft müssen sich immer stärker mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ihres Betriebes auseinandersetzten. Die Qualität unternehmerischer Entscheidungen hängt nicht zuletzt von dem vorhandenen praktischen betriebswirtschaftlichen Know-how und der Güte der zur Verfügung stehenden Entscheidungshilfen ab. Modernes Agrarmanagement basiert auf fundierten betriebswirtschaftlichen Analyse- und Planungsverfahren. Damit steigen auch die Anforderungen an die Beratung durch die Mitarbeiter in Buchstellen und Steuerberatungskanzleien.

COLLEGA: COLLEGA erwartet die Einführung von De-Mail noch in 2010

"De-Mail - so einfach, wie E-Mail, so sicher wie Papierpost". Nach jahrelangen Verzögerungen soll noch in diesem Jahr die Einführung für alle Teilnehmer erfolgen. Dies erfordert von bisherigen und künftigen Anwendern des Programms COLLEGA Outlook Infodesk keinerlei Umstellungen, Anpassungen oder sonstige zusätzliche Aufwendungen.

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