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Newsletter Ausgabe 8-2010 vom
18. August 2010

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Kanzleisoftware aus der Wolke?

 

Auf der letzten CeBIT wurde sie von einem Anbieter angekündigt: eine auf cloud computing basierende Kanzleisoftware. Was haben wir da zu erwarten? Eine echte Innovation oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Worum geht es beim cloud computing, beim "Rechnen in der Wolke"? Cloud computing ist ein Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen wie Rechenkapazität, Datenspeicher oder Software dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Abstrahiert und dynamisch sind also die wesentlichen Merkmale dieser Art von IT-Anwendung. Im Unterschied zur herkömmlichen, physisch lokalisierbaren, statischen.

Betrachten wir einmal den normalen Büro-PC, der unter vielen Schreibtischen steht. Der ist höchstens acht Stunden am Tag ausgelastet, sonst ist er ungenutzt. Das ist nicht sehr wirtschaftlich. Könnte diese überwiegend brachliegende IT-Ressource nicht anderweitig genutzt werden, beispielsweise von einem Amerikaner, der sich an den Schreibtisch setzt, wenn wir Feierabend machen? Warum nicht, wenn dies intelligent organisiert wird. Und damit sind wir beim cloud computing, der effizienten Nutzung von IT-Ressourcen. Intelligentes Ressourcenmanagement ist also die Hauptherausforderung beim cloud computing.

Je nachdem, wo sich die zu administrierenden Ressourcen befinden, im Unternehmen oder außerhalb, unterscheidet man zwischen der private cloud und der public cloud. Lassen sich innerhalb der klassischen Steuerberaterkanzlei oder im Mandantenunternehmen durch clevere Verwaltung die IT-Kapazitäten wesentlich besser auslasten? Wohl kaum. Und wenn, muss man dazu nicht nur die Kanzleisoftware, sondern alle eingesetzten Programme betrachten.

Außerhalb des Unternehmens, bei einem Dienstleister, der beispielsweise Kanzleisoftware als ASP-Lösung anbietet, ist das Konzept des cloud computing wesentlich interessanter. Der Dienstleister kann die Leistungen eins - virtuellen - Rechenzentrums anbieten, ohne über ein reales, physisches Rechenzentrum verfügen zu müssen. Dem externen Nutzer der Rechenzentrumsdienstleistung kann es gleichgültig sein, wie diese technisch realisiert ist. Wenn er davon überzeugt ist, dass der Dienstleister sein Angebot technisch-organisatorisch stemmen kann, die Anwendungen ständig verfügbar ist und Datensicherheit und Datenschutz gewährleistet sind, dann genügt ihm das. "Abstraktion vom Ort der Datenverarbeitung" war der Titel meines Editorials vom Februar 2009. Daran hat sich auch durch cloud computing grundsätzlich nichts geändert.

Wenn Ihnen jemand eine Cloud-Lösung für Kanzleisoftware verkaufen möchte, dann liegen die Vorteile dabei erst einmal auf seiner Seite, denn er kann seine Ressourcen damit optimieren. Vielleicht gibt er einen Teil seiner Kostenersparnis an Sie weiter. Dann haben auch Sie etwas davon.

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleistrategie: Matrixzertifizierung - eine Aufforderung zum Handeln (Hans-Günther Gilgan)

Der Steuerberaterverband Westfalen- Lippe bietet seinen Mitgliedern seit 2007 eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 im Wege der Matrixzertifizierung an. Im zweiten Beitrag der zweiteiligen Serie geht es hauptsächlich um die Vorteile für die Kanzleien.

Kanzleimarketing: Online-Ratgeber zeigt Handlungsbedarf bei der Website-Gestaltung auf

Die professionelle und ansprechende Gestaltung einer Website nimmt bei der zunehmenden Vielfalt konkurrierender Anbieter im Netz einen hohen Stellenwert ein. Acht von zehn Unternehmen scheinen die Anforderungen jedoch noch nicht zu erfüllen und haben auf diesem Feld konkreten Handlungsbedarf für Verbesserungen erkannt. Dieses Ergebnis offenbart eine Befragung im Rahmen des vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr entwickelten Online-Ratgebers zum Thema Website-Gestaltung. Testen auch Sie, wie gut Sie in Bezug auf gestalterische, organisatorische, technische und juristische Anforderungen mit Ihrer Website-Gestaltung umgehen.

IT-Management: Deutsche aendern ihre Passwörter zu selten

„Viele Deutsche leben nach dem Motto: Ein gutes Passwort hält ein Leben lang“, so kommentiert Prof. Dieter Kempf vom Präsidium des Hightech- Verbands BITKOM eine aktuelle Umfrage. 41 Prozent der Bundesbürger verändern aus eigener Initiative niemals ihre Zugangscodes für Online- Konten, E-Mail-Postfächer, Auktionsplattformen, PC oder Handy. Nur jeder Sechste (17 Prozent) verhält sich richtig und ändert seine wichtigsten Geheimzahlen und Passwörter wenigstens einmal im Quartal. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM.

Kanzleiprozesse: Jetzt für PROZEUS UnternehmerPreis 2010 bewerben

Die Förderinitiative PROZEUS sucht zum dritten Mal kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland, die ihre Prozesse mit eBusiness nachhaltig optimiert haben.

In eigener Sache: Gewinner in Homepagewettbewerb

Im von der smava GmbH veranstalteten Wettbewerb "Beste Internetseite für Steuerberater" gehört das "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand" zu den drei Gewinnern.

SBS Software: 25 Jahre Entgeltabrechnung – die überzeugt!

Vor genau 25 Jahren startete SBS Software mit seinem Entgeltabrechnungssystem. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine bundesweite Veranstaltung durchzuführen, denn 25 Jahre Entgeltabrechnung sind erst der Anfang! Feiern Sie dieses Jubiläum mit uns und besuchen Sie einen dieser kostenlosen Events - auch in Ihrer Nähe! Was wir Ihnen zeigen? Eine Produktlösung, die passt und lebt!

Simba: Planungstools bei Simba erweitert

Der Bereich Planung und Controlling wird bei Simba im Moment ständig erweitert. So ist im letzten Update die Jahresplanung nach der Testphase freigegeben worden und überzeugt mit neuer Funktionalität und komplett neuer Optik.

COLLEGA: Der Versand von E-Mails soll sicherer werden

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte nutzen den Versand von E-Mails an ihre Mandanten oder in deren Auftrag an Behörden wegen der bekannten Unsicherheit teilweise sehr eingeschränkt. Die von vielen Seiten angebotenen Verschlüsselungen erhöhen zwar die Sicherheit, werden aber wegen ihrer komplizierten Anwendung weitgehend abgelehnt. Nun ist durch die Ankündigung von De-Mail und E-Post Bewegung entstanden. Neben den genannten Berufsangehörigen können viele Bürger hoffen, dass die bisherige Unsicherheit und der jederzeit mögliche Datenmissbrauch der Vergangenheit angehören. Die Einbindung der neuen De-Mail und E-Post in das CRM- und Workflow Programm COLLEGA Outlook Infodesk® wird möglich sein.

Audicon: Neue Audit Breakfasts und Business Lunches

Im August und September setzt Audicon nicht nur die erfolgreiche Frühstücksreihe Audit Breakfast fort, sondern lädt auch zu einer neuen Staffel der Audicon Business Lunches ein. Neben Expertenwissen zu den Themen Datenanalyse und Risikomanagement warten auf die Teilnehmer Anwendungsbeispiele direkt aus der Praxis. Als Referent konnte für beide Veranstaltungen Stefan Groß, Partner der Kanzlei Peters, Schönberger und Partner GbR, gewonnen werden.

LAND-DATA: Datenschutz im landwirtschaftlichen Rechnungswesen: LAND-DATA investiert in IT-Sichertheit

Datenschutz und Datensicherheit sind spätestens seit der Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) vom Sommer 2009 allgegenwärtiges Thema. Doch bei aller Präsenz in den Medien und allen Versuchen der Erklärung erscheint es mehr denn je als Damoklesschwert - fordert die jüngste Gesetzesnovelle bei Verstößen doch ausdrücklich die aktive Selbstanzeige bei der Aufsichtsbehörde und die umfassende Information der Betroffenen (§ 42a BDSG) - keine schöne Vorstellung für ein Geschäft, das wesentlich auf Vertrauen basiert. Aus der Kundenperspektive kann die konsequente Einhaltung des BDSG auch als staatlich verordnete Qualitätssicherung für den steuerberatenden Berufsstand verstanden werden - geht es doch im Kern darum, die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Unverfälschtheit der personenbezogenen Daten sicherzustellen.

Stollfuß: Erweitertes DMS für mehr Effizienz mit Stotax Kanzlei

Erweiterte Funktionen des in Stotax Kanzlei integrierten Dokumenten-Management-Systems (kurz: DMS) erleichtern die tägliche Kanzleiarbeit entscheidend. Ein besonderes Highlight ist die neue Funktion des Stapelbuchens. Zudem lassen sich in der ab sofort verfügbaren, aktuellen Version der Steuerberatersoftware sämtliche Belege und Dokumente mittels Schnittstelle einscannen. Stollfuß Medien stellt alle Neuerungen ohne Aufpreis mit dem aktuellen Update von Stotax Kanzlei bereit.

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