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Newsletter Ausgabe 2-2011 vom
18. Februar 2011

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Wolkige CeBIT


Cloud Computing ist das Topthema der CeBIT 2011. Ein Anbieter von Softwarelösungen, der seinen Messestand nicht ganz groß mit dem Wort "cloud" schmückt, braucht eigentlich gar nicht erst nach Hannover zu fahren. Stellen wir uns einmal ans Fenster und blicken in den Himmel. Was zeigt er uns? Heute die weiße Schönwetterwolke, morgen die bedrohlich schwarze Gewitterwolke, im Sommer strahlendes wolkenloses Blau, im Winter depressiv stimmendes Einheitsgrau. So vielfältig und gegensätzlich wie die Wolkenerscheinungen, so groß die Bandbreite dessen, was unter Cloud  Computing verstanden werden kann. Wikipedia beispielsweise kennt die Private Cloud (untergliedert in Exploratory Cloud, Departmental Cloud und Enterprise Cloud), die Public Cloud (untergliedert in Exclusive Cloud und Open Cloud), die Hybrid Cloud sowie die Community Cloud. Kleinster gemeinsamer Nenner aller Cloud-Ausprägungen ist, dass dabei abstrahierte IT-Infrastrukturen dynamisch an den Bedarf angepasst und über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Abstraktion ist aus Anwendersicht immer dann ein Fortschritt, wenn sie bedeutet, sich nicht mehr um technische Einzelheiten und Fragen kümmern zu müssen. Und wenn sie keine neuen Risiken mit sich bringt. Die Risiken bei Cloud Computing können - je nach Variante - beträchtlich sein. Damit Sie sich ein Bild möglicher Risiken verschaffen und den Messeausstellern in Hannover die richtigen Fragen stellen können, geben wir Ihnen - neben unserem auch in diesem Jahr wieder für Sie zusammengestellten "CeBIT-Führer für Steuerberater" - die zehn Thesen zu Sicherheit und Datenschutz in Cloud Computing der Gesellschaft für Informatik (GI) für Ihren Messebesuch an die Hand. Dann können Sie bei jeder Wolke beurteilen, ob Sie weiter entspannt in der Sonne liegen dürfen, vorsichtshalber einen Regenschirm aufspannen oder schleunigst vor dem Donnerwetter flüchten sollten.

Ihr Gerhard Schmidt

IT-Management: Thesen zu Sicherheit und Datenschutz in Cloud Computing der Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat zehn Thesen zu Sicherheit und Datenschutz in Cloud Computing vorgestellt. Im „Cloud Computing“ werden viele vernetzte Rechner gemeinsam genutzt. "Cloud Computing ist in aller Munde und wird heute in vielfältigen Umgebungen eingesetzt. Deshalb ist es sehr wichtig, Risiken zu kennen und Handreichungen für einen verantwortungsvollen Einsatz von Clouds zu definieren.", so GI-Präsident Stefan Jähnichen. Die Thesen beschreiben die Herausforderungen Identity Management, Access Control und Integrity Control, Logging und Auditing, Risk Management und rechtlicher Compliance aus technischer und juristischer Sicht. Sie sind eine gute Orientierung auch für Steuerberater und deren Mandanten, die zunehmend mit dem Thema Cloud Computing konfrontiert werden.

IT-Management: CeBIT-Führer für Steuerberater 2011

Ausdrucken, falten, heften und Sie haben für Ihren Messerundgang alles Wichtige in der Jackentasche: die Pläne der Hallen, in denen Kanzlei-IT ausgestellt wird, die Aussteller mit ihren exakten Standpositionen, Telefonnummern für Terminabsprachen, die Sie dann direkt in den Tagesplaner eintragen können.

Kanzleiprozesse: Regierungsentwurf zur Neuregelung § 14 UStG - elektronische Rechnung

Die Bundesregierung hat am 02.02.2011 ihren Entwurf für ein "Steuervereinfachungsgesetz 2011" verabschiedet. Darin wird unter anderem die Umsetzung der Vorgaben der EU-Direktive vom 13.07.2010 zur Änderungen der bisherigen Mehrwertsteuerdirektive in deutsches Recht formuliert. Gegenüber dem Referentenentwurf des BMF wurde ergänzt: "Jeder Unternehmer legt fest, in welcher Weise die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet werden. Dies kann durch jegliche innerbetriebliche Kontrollverfahren erreicht werden, die einen verlässlichen Prüfpfad zwischen Rechnung und Leistung schaffen können."

Kanzleiprozesse: Elektronische Rechnung künftig einfacher? (Stefan Groß und Martin Lamm)

Die Bundesregierung hat am 2. Februar 2011 einen Entwurf für ein Steuervereinfachungsgesetz beschlossen, in dem auch weitgehende Änderungen zur elektronischen Rechnung aus umsatz-steuerlicher Sicht enthalten sind. In Bezug auf die künftige Anerkennung elektronischer Rechnungen bringt es die mitgelieferte Gesetzesbegründung zu § 14 Abs. 1 UStG auf den Punkt: „Selbst die Übermittlung als schlichte E-Mail ohne Signatur würde ausreichen“. Das Ergebnis: Rund 4 Milliarden Euro Entlastung für die Unternehmen, so der Nationale Normenkontrollrat. Doch wird es wirklich so einfach? Lautet die richtige Formel im Hinblick auf elektronisch übermittelte Rechnungen damit künftig: E-Mail-Rechnung = Vorsteuerabzug?

Kanzleiprozesse: ibi research: Umfrage "Rechnungsbearbeitung im Mittelstand: Wie läuft es in der Praxis wirklich?"

Wie die Rechnungsabwicklung in den einzelnen Unternehmen abläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Während einige Unternehmen ausschließlich auf Papier setzen, nutzen andere elektronische Prozesse. Jedoch gibt es beim Umgang mit Rechnungen in elektronischer Form einige rechtliche Anforderungen zu beachten. Mit einer aktuellen Befragung soll ermittelt werden, wie die Bearbeitung von Ein- und Ausgangsrechnungen derzeit in Unternehmen abläuft. Jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön den Wegweiser "Was beim Umgang mit elektronischen Rechnungen zu beachten ist!".

Verlosung: Lehrgang "Zertifizierter Kanzleimanager"

Drei kostenlose Teilnehmerplätze zur Fortbildung zum zertifizierten Kanzleimanager stellt das "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand" seinen Leser und Besucher zum Start in ein erfolgreiches Jahr 2011 zur Verfügung. Veranstalter der Lehrgänge im Wert von 1.150 Euro ist das renommierte Institut Straßenberger Konsens Training. Die Lehrgänge beginnen am 12. März 2011 in Düsseldorf, München und Stuttgart und umfassen bis Mai sechs ganztägige Termine an einem Samstag. Am 25. Februar wird je Lehrgangsort unter allen Interessenten ein Platz verlost.

Literatur: Die erfolgreiche Kanzlei (Jürgen Platz)

Eine Kanzleibewertung wird überwiegend gewünscht, wenn ein An- oder Verkauf, eine Soziusaufnahme, ein Übergang in eine größere Einheit oder die Übertragung auf einen Nachfolger anstehen. RA Dr. jur. Jürgen Platz bleibt nicht bei den juristischen Anforderungen stehen. An individuellen Beispielen aus seiner Bewertungs- und Beratungspraxis macht er deutlich, welche Aspekte und möglichen Konsequenzen über den Moment hinaus bedacht und in die jeweiligen Überlegungen und vertraglichen Vereinbarungen Eingang finden sollten. Mit seinen profunden Einsichten als Sachverständiger in die Beurteilung von wirtschaftlichen Operationen und Optimierungen im Kanzleimanagement hilft er Anwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern, den Unternehmenswert ihrer eigenen oder einer zu betreuen-den Kanzlei wirtschaftlich und qualitativ zu fördern und ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Mit praktischen Anleitungen und Checklisten.

Literatur: BARC-Studien zum Vorzugspreis

Die Business Application Research Center - BARC GmbH gewährt den Besuchern und Lesern des "IT-Forum Steuerberater-Mittelstand" ab sofort einen Rabatt von 10% auf alle ihre Studien. Das BARC-Institut führt seit Jahren Tests und Marktanalysen von Unternehmenssoftware durch. BARC-Publikationen beinhalten umfassendes Detailwissen über den Leistungsumfang der meisten marktrelevanten Software-Anbieter und geben Einblick in neueste Marktentwicklungen. Aktuell verfügbar sind Studien zu Business Intelligence, Planungswerkzeuge, Finanzkonsolidierung, Data Warehousing und Datenintegration, E-Mail-Management, Enterprise Content Management, Output Management, Prozessmodellierungswerkzeuge, Rechnungs- und Posteingangsbearbeitung (Input-Management), ERP mit fortschrittlicher Produktionsplanung, Project Management Software Systems (english), Risikomanagement-Informationssysteme.

Personalien: Forums-Autor Klaus P. Knorr geht in den Ruhestand - teilweise

"Mit 65 Jahren freue ich mich darauf, das Leben von einer neuen Seite kennen zu lernen. Und bekanntlich soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist", so beschreibt Forums-Autor Klaus P. Knorr schmunzelnd seinen Ausstieg aus der Partnerschaft delfi-net Kanzleiberater zum letzten Jahreswechsel. Klaus P. Knorr zieht sich allerdings nicht ganz aus dem Berufsleben zurück. Er steht weiterhin als Berater für Kanzleinachfolge übergebenden und übernehmenden Steuerberatern zur Seite und kümmert sich um Kanzleiverkauf, Bewertung und vor allem die menschliche Komponente bei der Übergabe. Diesen Bereich betreut er bereits seit über 10 Jahren und kann hier mit viel Erfahrung und Know-How unterstützen.

RR Systemhaus Reich: RR-Kanzlei 2011 wieder auf der CeBIT – Halle 5, Stand D01

Die RR Systemhaus Reich GmbH gibt bekannt, dass sie nach vierjähriger Pause im März 2011 wieder auf der IT-Messe CeBIT ausstellen wird. Ihre Software für Kanzleiorganisation (RR-Kanzlei) und für Mitarbeitereinsatzplanung (RR-Planer) sowie für Wissensmanagement und Intranet wird präsentiert.

hmd: INFOpro schließt den Kreis – CeBIT Halle 5, Stand F38

Vor einem Jahr, zur CeBIT 2010, hat hmd die COCKPITpro Organisation für Sachbearbeiter, Kanzlei und Mandanten vorgestellt. Auch ein Jahr später ist diese Art der Kanzleiorganisation konkurrenzlos. Die sogenannten „OnePlaceStrategie“ weist alle Dokumente, Daten, Programme etc. eines Mandanten in einem einzigen Arbeitsbild aus.

SBS Software: SBS Software auch dieses Jahr auf der CeBIT – Halle 5, Stand F15

SBS Software entwickelt branchenunabhängige Lösungen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche. Das Spektrum umfasst in der gesamten ERP-Bandbreite die Bereiche des modernen Rechnungswesens, der kompletten Personalabrechnung und der Warenwirtschaft mit CRM, andererseits auch Zeit-, Personal-, Dokumenten- und Managementsysteme. Auf der diesjährigen CeBIT sind wieder Highlights aller Produktbereiche zu sehen, vor allem mit der Zielsetzung für den Anwender „so einfach und doch so flexibel wie möglich“.

Simba: Teilnahme an der Pilotphase zur E-Bilanz – CeBIT Halle 5, Stand B38

Der Anwendungszeitpunkt für die elektronische Übermittlung von Jahresabschlüssen ist vom Gesetzgeber um ein Jahr verschoben worden. Die durch die Verschiebung gewonnene Zeit soll für Tests im Rahmen einer Pilotphase genutzt werden. Simba nimmt an dieser Pilotphase aktiv teil.

COLLEGA: COLLEGA InvoiceReader bei Agenda Fibu installiert

Die große Version des COLLEGA InvoiceReader wurde in einer Steuerkanzlei als Erweiterung zu dem dort eingesetzten Fibu Programm von Agenda installiert.

Audicon: Ohne Datenanalyse geht es nicht – der IDW PH 9.330.3 ist da!

Im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen sind IT-gestützte Datenanalysen unumgänglich. Sie erhöhen die Wirtschaftlichkeit von Prüfungen, da sie Prüfungshandlungen automatisieren und den manuellen Prüfungsumfang erheblich senken - darauf weist auch der "IDW Prüfungshinweis: Einsatz von Datenanalysen im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PH 9.330.3)" hin, der Anfang Januar 2011 veröffentlicht wurde. Die Audicon Software-Lösung AuditRisk ist die Reaktion auf die Anforderungen des PH 9.330.3.

LAND-DATA: Maßgeschneiderte Unternehmensanalyse für Landwirte

Jede zukunftsorientierte Unternehmensplanung sollte auf der Analyse der betriebswirtschaftlichen Daten aufsetzen, die Buchhaltung ist dabei eine wertvolle Hilfe. Im ADNOVA service center der LAND-DATA liegt eine Datenbasis von rund 100.000 landwirtschaftlichen Betrieben bundesweit vor. Diese Datenbasis macht aussagekräftige betriebswirtschaftliche Vergleiche möglich.

Stollfuß: Neues Kassenbuch für Stotax Kanzlei

Das neue Kassenbuch für die Kanzlei-Software von Stollfuß - Stotax Kanzlei - gewährleistet reibungslosen Austausch von Kassendaten zwischen Steuerberatern und Mandanten.

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