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Newsletter Ausgabe 12-2011 vom
23. Dezember 2011

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Eine neue Farbe am Markt für Kanzleisoftware


Orange hatten wir noch nie. Grün, einige Rottöne und diverse Blauschattierungen sind uns seit vielen Jahren vertraut. Jetzt kommt orange dazu. Die BMD GmbH mit Standbein in Österreich setzt ihr Spielbein nach Deutschland. Mitten in einen gesättigten Markt für Steuerberater-Kanzleilösungen. Während wir uns in den letzten Jahren daran gewöhnt haben, dass immer mehr eigenständige Anbieter vom Markt verschwinden - Addison, Curadata, Schleupen und Wago lassen sich heute alle unter Wolters Kluwer subsumieren - kommt nun ein neuer dazu. Kann das am Markt funktionieren?

Unter bestimmten Randbedingungen schon. Und die scheinen mir hier erfüllt zu sein. Der Aufwand für die Entwicklung einer Software ist ziemlich unabhängig von der Anzahl der später verkauften Installationen. Denn Software ist schnell und billig auf beliebig viele Datenträger kopiert. Wirtschaftlich wird eine Software für den Anbieter dann, wenn eine gewisse Mindestanzahl von Anwendern erreicht ist. Das sind bei Steuerberaterlösungen so zwischen 500 und 1.000 Kanzleien. Jeder zusätzliche Anwender bedeutet für ein Softwarehaus zusätzlichen Umsatz ohne zusätzliche Produktionskosten, also hohen Gewinn. In dieser komfortablen Situation befinden sich alle aktuell am Markt für Kanzleisoftware Tätigen. Und auch der neue orange Anbieter, der angibt, dass mit seiner Software in seinem Heimatmarkt über 1.500 Kanzleien arbeiten.

Dazu kommt, dass es in Zeiten von Cloud-Computing (oder etwas bescheidener ausgedrückt ASP) völlig belanglos ist, wo ein Softwareanbieter seinen Sitz hat. Im eigenen Land, im Nachbarland oder irgendwo sonst auf der Welt.

Freuen wir uns, dass die Kanzleisoftwarewelt etwas bunter wird. Konkurrenz belebt ja schließlich das Geschäft.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, dessen Glanz in ein erfolgreiches Jahr 2012 strahlen möge.

Ihr Gerhard Schmidt

IT-Management: Datensicherheit bei USB-Sticks konsequent vernachlässigt

Der Hersteller von Antivirensoftware Sophos wollte wissen, welche Daten Anwender auf USB-Sticks speichern und wie diese gesichert sind.  Das Unternehmen kaufte auf einer Fundsachenversteigerung der australischen Metropole Sydney 57 USB-Sticks, die 2011 in der dortigen U-Bahn verloren wurden. Sieben Sticks waren defekt. Die restlichen 50 Sticks mit einem Speichervolumen zwischen 256 Megabyte und 8 Gigabyte konnten näher untersucht werden – sie waren allesamt nicht passwortgeschützt, keine Datei war verschlüsselt. Die Sticks enthielten teils sehr persönliche Daten über den Besitzer des Sticks, seine Familie, seine Kollegen oder seinen Arbeitgeber.

IT-Management: Förderinitiative "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen"

Wirtschaftliche Interaktionen in allen Geschäftsbereichen werden zunehmend mit Hilfe des Internet vollzogen. Digitale Medien durchdringen die alltägliche Arbeit. Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) stellt eine Querschnittstechnologie dar, deren Nutzung integraler Bestandteil von Wirtschaft und Gesellschaft geworden ist. Eine integrierte, IKT-gestützte Abwicklung der Geschäftsprozesse eines Unternehmens ist unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilhabe am nationalen und internationalen Wettbewerb. Um hier den Anschluss nicht zu verlieren, müssen Unternehmen eine entsprechende IKT-Infrastruktur aufbauen und nutzen. Mit der am 30. November 2011 veröffentlichten Förderinitiative "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen" möchte das BMWi Unternehmen, darunter vor allem KMU, dabei unterstützen, ihre IKT-Kompetenz zu verbessern und ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren.

Kanzleiprozesse: Deloitte-Studie: Compliance im Mittelstand

Der fünfte Band der Deloitte-Studienserie „Erfolgsfaktoren im Mittelstand“ widmet sich dem Thema „Compliance im Mittelstand“. Die Studie basiert auf der Befragung von 173 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Für fast alle Unternehmen ist dabei Compliance für die nachhaltige Entwicklung ihres Unternehmens relevant – auch wenn die Gewichtung einzelner Aspekte bei manager- und inhabergeführten Unternehmen unterschiedlich ausfällt. Durch Compliance können bestandsgefährdende Risiken vom Unternehmen ferngehalten und persönliche Risiken für die handelnden Personen vermindert werden. Die Einzelergebnisse der Untersuchung zeigen: Compliance ist im Mittelstand angekommen!

LAND-DATA: Schulungstermine im ersten Halbjahr 2012

Mit einem umfangreichen Angebot an Systemschulungen zum ADNOVA-Gesamtprogramm unterstützt LAND-DATA Anwender im täglichen Arbeitsablauf. So werden für Mitarbeiter in Buchstellen und Steuerberatungskanzleien gleich im Januar und Februar 2012 zwei Seminare zur Interpretation und zum Nutzen der LAND-DATA-Unternehmensanalyse angeboten.

COLLEGA: Gewinnbringende Kanzleiführung Aufbau und Sicherung Ihres „Vermögensgegenstands Kanzlei“

Die eigene Kanzlei gewinnbringender zu führen - das ist die Herausforderung, der sich viele Steuerberater stellen wollen. Wie sie einen Einstieg finden, beschreibt dieser Vortrag.

Audicon: IDEA: mit einem Klick zum passenden SAP®-Beleg

IDEA Anwender finden auf dem Audicon Support-Portal zahlreiche Praxishinweise rund um den effizienten Einsatz der Datenanalyse-Lösung. Dazu zählen nicht nur die "Tipps und Tricks für IDEA", sondern auch verschiedene kostenlose Downloads, mit denen die Funktionalitäten der Software erweitert werden können. Das neueste - kostenlose - Skript ermöglicht es Anwendern, mit einem Klick auf die Belegnummer den passenden FI-Beleg direkt in SAP® zu öffnen.

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