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Newsletter Ausgabe 6-2012 vom
10. Juli 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Los geht's mit elektronischen Rechnungen!

 

Gehören Sie (oder Ihre Mandanten) zu dem Viertel deutscher Unternehmen, das bereits elektronische Rechnungen verschickt oder zur großen Mehrheit, die noch dem Papier verbunden ist? Mit dem soeben erschienenen BMF-Schreiben zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung sollten die rechtlichen Akzeptanzhindernisse bei Ihren Rechnungsempfängern nun endgültig ausgeräumt sein. Vorbei mit der bisher verbreiteten Skepsis gegenüber dem gesetzlich geforderten innerbetrieblichen Kontrollverfahren zur Gewährleistung der Echtheit der Herkunft und der Unversehrtheit des Inhalts einer Rechnung.  Nicht die Art des Kontrollverfahrens und seine Durchführung ist für den Vorsteuerabzug relevant, sondern das Ergebnis: beschreibt eine Rechnung exakt einen stattgefundenen Umsatz, berechtigt sie zum Vorsteuerabzug.

Was der Empfänger einer elektronischen Rechnung im Unterschied zur Papierrechnung tun muss, ist diese elektronische aufzubewahren. Zur Rechnungsprüfung kann die elektronische Rechnung getrost ausgedruckt und wie eine Papierrechnung behandelt werden. Und der Empfänger muss elektronischen Rechnungen zustimmen. Doch dazu genügt bereits die stillschweigende Billigung.

Los geht's also mit dem Versand elektronsicher Rechnungen, jetzt wo alles so klar und einfach ist!

Ihr Gerhard Schmidt

Unternehmensprozesse: Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011

Nur unwesentlich gegenüber dem Entwurf vom Februar 2012 verändert hat das BMF Anfang Juli das Schreiben "Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011" veröffentlicht. Zu der zentralen Frage eines innerbetrieblichen Kontrollverfahrens zur Gewährleistung der Echtheit der Herkunft, der Unversehrtheit des Inhalts und der Lesbarkeit einer Rechnung wird klargestellt: "Ist der Nachweis erbracht, dass die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs nach § 15 UStG gegeben sind, kommt der Frage der Durchführung des innerbetrieblichen Kontrollverfahrens in dem konkreten Einzelfall keine eigenständige Bedeutung mehr zu und kann insbesondere nicht mehr zur Versagung des Vorsteuerabzugs führen." Ohne Einfluss auf das Recht zum Vorsteuerabzug ist die Verletzung von Aufbewahrungspflichten.

Unternehmensprozesse: Erst 27 % der Unter­nehmen nutzen den Vor­teil elek­tro­nischer Rech­nungen

Die elektronische Rechnungsstellung setzt sich erst langsam in Deutschland durch: Im Jahr 2011 haben lediglich 27 % der Unternehmen in Deutschland mit mehr als 9 Beschäftigten Rechnungen elektronisch versandt, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber der papierbasierten Rechnung profitieren die Unternehmen dabei von einer Verkürzung und Vereinfachung des Rechnungsprozesses. Besonders effizient sind Übertragungsformate, die dem Empfänger die automatische Weiterverarbeitung ermöglichen (zum Beispiel EDI oder XML). Diese Formate wurden im Jahr 2011 erst von 7 % der Unternehmen eingesetzt.

Unternehmensprozesse: Aufbewahrungsfristen sollen verkürzt werden

Die Aufbewahrungsfristen im Steuerrecht für Unterlagen, die bisher 10 Jahre aufbewahrt werden mussten, werden im Interesse des Bürokratieabbaus verkürzt: In einem ersten Schritt (ab 2013) auf acht Jahre, in einem weiteren Schritt (ab 2015) auf sieben Jahre. Auch im Handelsgesetzbuch werden die Aufbewahrungsfristen entsprechend verkürzt. Dadurch verringert sich der Umfang der insgesamt in einem Unternehmen aufzubewahrenden Unterlagen. Dies hat das Bundeskabinett im Gesetzesentwurf zum Jahressteuergesetz 2013 beschlossen.

SBS Software: Unternehmenscontrolling – transparent & strukturiert im SBS Software Rechnungswesen

Fast in allen Märkten und Branchen steigen die Anforderungen an die Marktteilnehmer. Besonders bei KMU bestimmen Rating-Kriterien der Banken zunehmend über die Umsetzung wichtiger unternehmerischer Entscheidungen. Sie möchten hierzu komplexe Informationsszenarien selbst darstellen? Sie wollen nicht nur Zahlen beschreiben, sondern diese auch grafisch erkennen. Ein bisschen Controlling reicht Ihnen da nicht aus, denn Sie wollen ja sofort den Hintergrund Ihrer Zahlen verstehen und möglichst praxisnah veröffentlichen können.

LAND-DATA: 36. Steuerfachtagung in Fulda

Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die von der LAND-DATA Schulungsorganisation ASOB organisierte Steuerfachtagung in Fulda, um sich vom 11. bis 14. Juni 2012 über aktuelle Gesetzesregelungen sowie neue Urteile und Verwaltungsanweisungen im landwirtschaftlichen Steuerrecht weiterzubilden.

COLLEGA: COLLEGA-Verbundsystem erlaubt Datenübernahme aus DATEV und AGENDA

Der Wechsel der Software erfordert eine möglichst problemlose Übernahme der Fibudaten. Mit dem COLLEGA-Verbundsystem ist das kein Problem. Diese Eigenschaft erleichtert außerdem die Aufgabenteilung zwischen Mandanten und dem steuerlichen Berater bei der Zusammenarbeit in der Finanzbuchführung mit unterschiedlichen Programmen ungemein.

Audicon: audiconale 2012: E-Bilanz im Fokus

Am 13./14.09.2012 findet im Maritim Hotel Düsseldorf die audiconale 2012 statt. Seien auch Sie mit dabei und treffen Sie andere Experten und Entscheider zum fachlichen Dialog rund um die Themen Audit, Risk und Compliance. Im Fokus der Fachveranstaltung steht in diesem Jahr das Thema E-Bilanz.

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