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Newsletter Ausgabe 9-2012 vom
30. September 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Endspurt zur E-Bilanz

 

"E-Bilanz - Übergangsfrist endet: Sind Sie vorbereitet?" fragt die Bundessteuerberaterkammer in ihrer Pressemitteilung vom 28.08.2012. Um fortzufahren: "Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) empfiehlt den betroffenen Unternehmen, sich dazu rechtzeitig an ihren Steuerberater zu wenden." Ist das nicht lobenswert, wie fürsorglich sich der oberste Hüter des Berufsstandes um dessen Mandantschaft kümmert? Die Unternehmen davor bewahren will, dass sie unvorbereitet ab 2014 hohe Rechnungen von ihrem Steuerberater bekommen, weil dieser es nur in einem zeitintensiven Kraftakt schafft, die E-Bilanz-inkompatibel kontierten Buchungen gesetzeskonform zurechtzubiegen?

Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen der Überschrift der Pressinformation irrtümlich davon ausging, dass die Steuerberater von ihrer Standesorganisation ein letztes Mal wachgerüttelt werden sollen, sich endlich mit der E-Bilanz für alle ihre Mandanten auseinanderzusetzen. Naiv dachte ich, dass es eine Bringschuld des Steuerberaters sei, seine Mandanten rechtzeitig auf möglicherweise tiefgreifende Änderungen in ihrer Buchführung hinzuweisen und mit ihnen zusammen eine Lösung zu finden. Nun weiß ich, dass es eine Holschuld des Mandanten ist, den Steuerberater rechtzeitig nach möglichem steuerrechtlichen Handlungsbedarf in seinem Unternehmen gezielt zu befragen.

Wer immer, Steuerberater wie Unternehmer sich (noch) intensiver mit der E-Bilanz beschäftigen möchte, findet inzwischen vielfältige Literatur, die darüber informiert, worum es geht und was zu tun ist. Einige Titel haben wir bereits vorgestellt, weitere finden Sie nachfolgend. Auch die Softwarehersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht und bieten Lösungen an, wie Sie den Newslettermeldungen vom Softwaremarkt der letzten Monate ja entnehmen konnten.

"E-Bilanz - Übergangsfrist endet: Sind Sie vorbereitet?" Noch haben Sie ein Vierteljahr Zeit für ein klares "Ja!"

Ihr Gerhard Schmidt

Literatur: E-Bilanz (KPMG (Hrsg.))

Erfahrene steuerliche Berater der KPMG erläutern in dem Buch aus dem Dr. Otto Schmidt Verlag Taxonomiepositionen, zeigen Wege zur Umsetzung der E-Bilanz im Unternehmen auf und geben Hinweise zu Handlungsspielräumen sowie zur E-Bilanzpolitik.

Literatur: E-Bilanz - rationell und richtig umstellen

Der Leitfaden aus dem NWB-Verlag hilft Ihnen, das Projekt „E-Bilanz“ im Unternehmen erfolgreich abzuschließen. Zunächst stellen die Autoren die gesetzlichen Regelungen und die Auswirkungen des finalen BMF-Anwendungsschreibens auf die unternehmensspezifischen Strukturen dar. Anschließend erläutern sie die Umstellung in vier Phasen: Von der Auswahl des Projektteams über die sinnvolle Terminierung bis hin zur richtigen Planung und Umsetzung des Projektes. Dabei geben sie Ihnen viele nützliche Beispiele, Praxishinweise und Arbeitshilfen an die Hand.

IT-Management: GDPdU geändert - Abschnitt über elektronische Abrechnungen gestrichen

Mit der Vereinfachung des elektronischen Rechnungsaustauschs durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 und das auf dieses Gesetz bezogenen BMF-Schreiben vom 02.07.2012 entstand eine Inkonsistenz zu den GDPdU. Diese hat das BMF in einem Schreiben vom 14.09.2012 beseitigt. Ersatzlos gestrichen wurde der Abschnitt "II. Prüfbarkeit digitaler Unterlagen; 1. Elektronische Abrechnungen im Sinne des § 14 Abs. 4 Satz 2 UStG".

Diskussion: Aktuelle Fragen zu Kanzleimanagementthemen

1. Umstellung CS-Plus auf DATEV-Pro
2. Iphone macht sich selbstständig
3. "Dienstleistungskatalog" für Steuerberater
4. Leistungserfassungssoftware zu gewinnen
5. Regionalmarketing im Internet

Audicon: Seminare zu IDEA, SmartExporter & Co.

Sie wollen Ihre Kenntnisse in IDEA, SmartExporter oder AIS TaxAudit Professional auffrischen? Sie möchten neue Mitarbeiter im Umgang mit den Software-Lösungen schulen? Dann stöbern Sie doch einfach mal im Seminar- und Workshop-Angebot der Audicon GmbH - hier gibt es zahlreiche Angebote für Einsteiger und Profis. Einen kurzen  Überblick über aktuelle Schulungstermine finden Sie hier …

SBS Software: Entgeltabrechnung mit Mandanten-spezifischer Steuerung

Auswertungen „nur“ drucken und archivieren war gestern! Heute sollte es möglich sein, alle Auswertungen völlig individuell zu behandeln. Ausgesprochen, überlegt und umgesetzt – mit der neuen DokuKonsole als Steuerzentrale für alle Auswertungen avanciert SBS Lohn plus® zu einer einzigartigen Entgeltabrechnungssoftware – der Mensch steht mehr denn je Vordergrund und richtet sich sein Umfeld ein. Und das geht problemlos, für alle Branchen und auch speziell für den beratenden Berufsstand.

LAND-DATA: So geht Zukunft

Mit dem Bau eines neuen Hochleistungs-Rechenzentrum bietet LAND-DATA einen echten Wettbewerbsvorteil für den landwirtschaftlichen Berufsstand. Basierend auf neuester verfügbarer Technologie erfüllt der Anfang 2012 in Betrieb genommene Neubau höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Neben seinem zukunftsweisenden Design besticht das neue Rechenzentrum durch Energieeffizienz, Ausfallsicherheit und ein sicheres Raum-in-Raum-Konzept.

Simba: Simba-Kassenbuch erfolgreich geprüft

Seit Ende 2011 bietet Simba ein erweitertes, voll integriertes Kassenbuch an, zu dem nun auch der erforderliche Software-Prüfbericht vorliegt. Ein Grund mehr, einen näheren Blick auf das Modul und seine Funktionen zu werfen.

COLLEGA: Datenschutz in der Steuerkanzlei

Datenschutz ist kein Selbstzweck, sondern dient immer der Erhöhung der Sicherheit der Kanzlei. Ziel muss es immer sein, das Ansehen der Kanzlei zu mehren und Vertrauensschäden als Folgen von Datenpannen zu vermeiden. Steuerberater haben traditionell eine sehr gute Ausgangsbasis für die Schaffung eines wirkungsvollen Datenschutzkonzepts. Das gehört dazu.

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