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Newsletter Ausgabe 11-2012 vom
30. November 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Mit ZUGFeRD in die Zukunft

Die Form des elektronische Rechnungsaustauschs verändert sich gerade rapide. Nachdem die Signaturpflicht für elektronische Rechnungen bereits seit eineinhalb Jahren abgeschafft ist, hat die Finanzverwaltung kürzlich ihr Anwedungsschreiben "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU) entsprechend angepasst. Empfänger signierter Rechnungen (die weiterhin erlaubt sind) müssen nun nicht mehr die Signatur prüfen. Stefan Groß führt das in seinem Artikel näher aus.

Es ist allerdings nicht in erster Linie der Wegfall der Rechnungssignatur, der den Effizienzgewinn in den Rechnungsprozessen ausmacht, sondern der Austausch strukturierter Rechnungsdaten anstelle von bildhaften Rechnungen auf Papier oder als PDF. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sender und Empfänger das selbe Rechnungsdatenformat verwenden. Bilaterale Formatabsprachen helfen hier nur sehr eingeschränkt weiter. Ein (nationaler) Rechnungsdatenstandard ist nötig. Dessen Entwurf wurde gerade unter dem Namen "ZUGFeRD" veröffentlicht und der Wirtschaft zur Begutachtung vorgelegt. Bereits zur CeBIT 2013 werden Pilotanwendungen auf Basis des Standards erwartet.

ZUGFeRD wird die Rechnungsprozesse im Unternehmen und bei dessen Steuerberater erheblich verändern. Keine Buchungserfassung mehr vom Papier, kein OCR mehr bei eingescannten Rechnungen. Einfach per Mausklick werden die Daten aus dem Rechnungsdatensatz in die Buchführung übernommen. Auch die Rechnungsprüfung und -bezahlung wird flotter. Der Empfänger kann öfter Skonti in Anspruch nehmen, der Lieferant bekommt schneller sein Geld.

Hoffen wir, dass möglichst schnell Lösungen am Markt sind, damit wir bald von diesen Vorteilen profitieren können.

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleiprozesse: "ZUGFeRD" - neues Datenformat für elektronische Rechnungen

Ein übergreifendes Datenformat für elektronische Rechnungen ("ZUGFeRD") soll das Rechnungswesen effizienter machen. Das Datenmodell des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) wurde am 14. November 2012 in der Version 0.5 fertiggestellt und kann bis zum 31. Dezember 2012 kommentiert werden. Anfang 2013 soll dann eine detaillierte Spezifikation fertig sein und auf der Cebit im März 2013 bereits erste Implementierungen auf Basis der Spezifikation gezeigt werden.

IT-Management: Wegfall der Signaturprüfung bei elektronischen Rechnungen (Stefan Groß)

Die Finanzverwaltung hat mit Schreiben vom 14.09.2012 eine Änderung der GDPdU dahingehend veranlasst, dass der Abschnitt zur elektronischen Rechnung mit sofortiger Wirkung aufgehoben wurde. Im Ergebnis werden damit die bereits seit 01. Juli 2011 geltenden Erleichterungen beim Versand elektronischer Rechnungen auch in den GDPdU nachvollzogen und klargestellt, dass bei Verwendung von qualifiziert elektronischen Signaturen es künftig keiner zwingenden Verifizierung mehr bedarf.

Kanzleiprozesse: Alternative E-Bilanz-Lösung (Peter Rösch)

Die geforderte Detaillierung der GuV-Positionen zur Meldung der E-Bilanz wird von den steuerberatenden Berufen und den Finanzbehörden mit der direkten Bebuchung zusätzlicher Konten gelöst. Dies erfordert ein verändertes Buchungsverhalten. Eine andere Lösung zur Erzeugung dieser Posten kann die nachträgliche Ableitung der Bilanzpositionen aus den einzelnen Buchungsschlüsseln sein.

Geschenkidee: Ich war Hals über Kopf erleichtert (Ralf Sikorski)

Ralf Sikorski, passionierter Stilblütensammler und Herausgeber dieses Buches, hat einen Verdacht: Könnte es sein, dass unser Steuerrecht nur deshalb so komplex und unübersichtlich ist, weil viele Vorschriften vom Gesetzgeber speziell für Prüfungsklausuren geschaffen wurden? Und wer sind die Leidtragenden? Tausende von angehenden Steuerberatern, Steuerfachwirten, Steuerfachangestellten, Bilanzbuchhaltern und Studenten. Ihnen ist dieses etwas andere Prüfungsbuch gewidmet. Es enthält humorvolle Fundstücke aus Unis und Lehrgängen, Zitate und Anekdoten rund ums Lernen und Lehren, „Tests“, „Prüfungssachverhalte“ und viel unnützes, aber amüsantes Wissen zum Steuerrecht. Ideal zur Aufheiterung in der oft humorfreien Zeit vor einer Prüfung und ein schönes Geschenk für alle, die eine solche (gerade) hinter sich haben!

Geschenkidee: Steuerberater-Cartoons 2013 - Gut beraten in 2013 (Gerhard Brunner / Sven Oliver Heißler )

Möchten Sie als Steuerberater, dass Ihre Mandanten das ganze Jahr über an Sie denken? Und dabei immer ein Lächeln auf den Lippen haben? Dann sollten Sie ihnen den neuen NWB Kalender Steuerberater-Cartoons 2013 schenken. Steuerberater Schmidt spielt hier die Hauptrolle. Er führt Ihre Mandanten in 12 amüsanten Cartoons durch das Jahr – mit einer guten Portion Selbstironie und einem wachen Auge für die alltäglichen Dinge des Lebens.

Diskussion: Aktuelle Fragen zu Kanzleimanagement

1. Brennpunkt: Papierloses Büro
2. Mandant zahlt Honorar nicht - Steuererstattungen "umleiten"?
2. Die ElsterBox in der Wolke

COLLEGA: Änderungen im Gebührenrecht der Steuerberater

Der Bundesrat hat in seiner 903. Plenarsitzung vom 23.11.2012 im Rahmen der Verordnung zum Erlass und zur Änderung steuerlicher Verordnungen in Artikel 6 eine Änderung der Steuerberatergebührenverordnung beschlossen. Das entsprechende Update wird bei dem Kanzleiverwaltungsprogramm von COLLEGA Anfang Dezember 2012 zur Verfügung stehen. Die wesentlichen Änderungen werden nachfolgend besprochen.

LAND-DATA: LAND-DATA mit erfolgreichem Messeauftritt auf der EuroTier

LAND-DATA präsentierte sich auf der EuroTier 2012 in unmittelbarer Nachbarschaft des Expertenforums der DLG sowie des Informationszentrums Tiergesundheit. Die Besucher des Messestandes zeigten reges Interesse an den Softwarelösungen von LAND-DATA für das landwirtschaftliche Rechnungswesen.

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