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Newsletter Ausgabe 12-2013 vom
31. Dezember 2013

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Digitalisierung des Steuerrechts schreitet fort

 

Die Digitalisierung des Steuerrechts ist ein stetiger, manchmal etwas holpriger Prozess. Der Abschied vom Papier beispielsweise. Steuerlich relevante Dokumente auf Papier werden zunehmend eingescannt und können vernichtet werden (siehe Ergebnisse der Studie "Ersetzendes Scannen"), oder die Dokumente werden gleich elektronische erstellt und verschickt (z.B. als PDF) oder noch besser als strukturierte, automatisiert auswertbare Daten (etwa Rechnungen im neuen ZUGFeRD-Format).

Auf Seiten der Finanzverwaltung waren die GDPdU ein erster großer Schritt, die E-Bilanz folgte. Die Steueridentifikationsnummer ist eine Voraussetzung für die Vorausgefüllte Steuererklärung, die wiederum eine Vollmachtsdatenbank nach sich zieht (siehe Beitrag von Günter Hässel unter den Markt-Meldungen).

Mithilfe eines IT-gestützten steuerlichen Risikomanagements sollen die Personalressourcen des Fiskus gezielter dort eingesetzt werden, wo es mehr zu holen gibt.

Werfen wir einen Blick in den Koalitionsvertrag  für die nächsten Jahre, dann lesen wir dort: "Wir werden den Ausbau der steuerlichen IT gemeinsam mit den Ländern vorantreiben." Und: "Wir werden das Angebot an die Bürger für eine elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung ausbauen und auf eine verpflichtende Übersendung von Papierbelegen mit der Steuererklärung weitgehend verzichten."

Den Prozess der Digitalisierung des Steuerrechts werden wir auch im neuen Jahr beobachten und Sie dabei begleiten.

Ein erfolgreiches Jahr 2014 wünscht Ihnen

Ihr Gerhard Schmidt

Kanzleiprozesse: Ergebnisse der Simulationsstudie "Ersetzendes Scannen"

Grundsätzlich könnte die digitale Kopie eines Papierbelegs in Zukunft genügen, um in einem Streitfall zu seinem Recht zu kommen. Dies ist das Resultat einer Simulationsstudie, die die Universität Kassel gemeinsam mit der DATEV eG durchgeführt hat. Zwei Tage lang wurden dazu in Nürnberg insgesamt 14 Gerichtsverhandlungen simuliert. Unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten interessant ist insbesondere das Fazit von Ulrich Schwenkert, Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, der im Rahmen der Studie die finanzgerichtlichen Streitfälle zu klären hatte: "Die Simulationsstudie hat gezeigt, dass das ersetzende Scannen in finanzgerichtlichen Verfahren in der Regel keinen Beweisverlust bedeutet".

IT-Management: NSA und vertrauliche Kanzleidaten (Gerhard Schmidt)

Der Datenhunger von Geheimdiensten, namentliche des amerikanischen NSA, war eines der großen Themen des Jahres 2013. Betroffen sind wir als Internetnutzer davon alle irgendwie. Und damit gefordert, uns über unsere künftige Nutzung elektronischer Medien und Kommunikationskanäle Gedanken zu machen. Insbesondere als Anwender, die wie ein Steuerberater vertrauliche Daten von Dritten verwalten. Was können wir tun?

Diskussion: Aktuelle Fragen zu Kanzleimanagement

1. Brennpunkt: Strafrechtliche Risiken der Berufsausübung

LAND-DATA: Situationsbericht 2013/2014 mit Trends und Fakten zur Landwirtschaft

Der Situationsbericht 2013/14 des Deutschen Bauernverbands beleuchtet die Entwicklungen in der Landwirtschaft im Detail und bietet eine Fülle von interessanten Trends und Fakten rund um die Land- und Agrarwirtschaft. Die diesem Zahlenwerk zugrundeliegenden Buchführungsergebnisse landwirtschaftlicher Betriebe wurden in enger Zusammenarbeit mit der LAND-DATA GmbH ausgewertet.

COLLEGA: COLLEGA unterstützt seine Kunden bei der Einführung der Vollmachtsdatenbank (VDB)

In mühsamer Kleinarbeit ist es den Vertretern des steuerberatenden Berufs gelungen, in Zusammenarbeit mit der Finanzverwaltung eine Lösung zu entwickeln, die es ermöglicht, dass Steuerberater als Vertreter ihrer Mandanten auf die "Datentöpfe" der Finanzverwaltung zugreifen können, um die Daten ihrer Mandanten in die EDV-Umgebung ihrer Kanzlei zu übertragen und dort zu bearbeiten. Im COLLEGA-Verbund-Programm werden entsprechende Schnittstellen zur Verfügung gestellt.

Stollfuß: Erfolgreich zur E-Bilanz!

Die erforderliche elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen unter Berücksichtigung der komplexen Taxonomie stellt neue Anforderungen an die Unternehmer und die Berater. Der Ratgeber „E-Bilanz“ erscheint in 2. Auflage und legt ausführlich und kompetent dar, worauf zu achten ist und welche Pflichtfelder auszufüllen sind.

Audicon: Neue Erfahrungsberichte zu Audicon Software-Lösungen

Ebner-Stolz Mönning Bachem, Rödl & Partner, E.ON, BMF oder auch Zoll: Die Liste der Kanzleien, Unternehmen und Organisationen, die Software-Lösungen der Audicon GmbH nutzen, ist lang. Doch welche konkrten Vorteile bringen die Lösungen? Und wie werden sie eingesetzt? Diese und weitere Fragen beantworten verschiedene neue Erfahrungsberichte, die ab sofort auf der Audicon Website verfügbar sind.

hmd: Der spielerische Software-Effizienzcheck für die Steuerkanzlei

Es ist heute nicht mehr unbedingt entscheidend, welche der verfügbaren Softwarelösungen man für einzelne Fachbereiche einsetzt. Vielmehr geht es um die Gesamteffizienz der Lösung, die sich aus Zeitaufwand und Qualität ergibt. Wie kann man Softwareanwender bewegen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, haben sich die Verantwortlichen bei hmd gefragt. Der sportliche Wettbewerb ist immer gut, hat eine Umfrage bei den eigenen Anwendern ergeben. Nun startet hmd in das neue Jahr mit der breit angelegten Aktion "Wollen wir wetten?" um Anwender aller am Markt befindlichen Softwarelösungen zu animieren, die eingesetzten Programme zu hinterfragen.

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