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Newsletter Ausgabe 8-2015 vom
14. August 2015

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Horizonte erweitern

 

Der Sommer ist die Zeit, den Blick einmal weg vom Tagesgeschäft in die Ferne schweifen zu lassen. Im Urlaub. Oder am Schreibtisch, weil es aufgrund der Ferienzeit im Büro etwas geruhsamer zugeht. Oder am Strand und im Biergarten, wenn es zum Arbeiten viel zu heiß.

Wie kommt das Honorar schneller und zuverlässiger auf das Konto? Wie bekommt die Kanzlei mehr Strahlkraft, um neue Mandanten anzuziehen? Wie lassen sich die Herausforderungen der Digitalisierung meistern? Das sind Fragen, mit denen sich auseinanderzusetzen im Tagesgeschäft kaum Zeit bleibt. Doch jetzt im Sommer gäbe es Muße dazu.

Jedem seine Muse zur kreativen Inspiration kann ich Ihnen leider nicht bieten. Doch einige Tipps zur Lektüre und zum Stillen des Wissensdurstes habe ich für Sie gefunden.

Genießen Sie den restlichen Sommer und erweitern Sie Ihre Horizonte

Ihr Gerhard Schmidt

Rechtliches: Was bedeutet „Zeitgerechtheit“?

Einer der Hauptdiskussionspunkte der GoBD sind deren Anforderungen zur Zeitgerechtheit. Zeitgerechtheit bedeutet, dass ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Geschäftsvorfällen und deren buchmäßiger Erfassung besteht. Die Zeitgerechtheit umfasst sowohl die zeitnahe Erfassung, als auch die zeitnahe Buchung. Dabei widerspricht es nach der Rechtsprechung des BFH dem Wesen der kaufmännischen Buchführung, sich zunächst auf die Sammlung von Belegen zu beschränken und erst nach Ablauf eines langen Zeitraums die entsprechenden Geschäftsvorfälle zu erfassen. Doch was bedeuten die Vorgaben zur Zeitgerechtheit konkret?

Literatur: Forderungsmanagement für Steuerberater (Hans-Günther Gilgan)

Schlechte Zahlungsmoral, Formfehler bei der Honorarvereinbarung oder ein mangelhaftes Forderungsmanagement sind vielfach die Gründe für den teilweisen oder totalen Forderungsausfall bei Steuerberatern. Übersichtlich gegliedert zeigt Ihnen dieses Buch, wie Sie Ihre Gebührenansprüche rechtssicher begründen und durchsetzen können. Das gesamte Forderungsmanagement wird chronologisch dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduzierung von Kapitalbindungs- und Forderungsausfallkosten. Abgerundet wird das Buch durch einen großen Musterteil mit hilfreichen Formulierungen, die Ihnen helfen, das Gelesene sicher und zeitsparend in die Praxis umzusetzen.

Literatur: Die Kanzlei als erfolgreiche Marke (Stephanie Hartung)

Kanzleien, die in einem sich rasant wandelnden Rechtsmarkt (mehr) Erfolg haben wollen, gewinnen als bewusst geführte Kanzleimarke. Dieses Buch zeigt, weshalb Kanzleien, die sich als Marke verstehen und diese entsprechend professionell führen, mehr Erfolg haben als ihre Wettbewerber. Das Buch zeigt auch den Weg dorthin. Alle relevanten Fragen rund um die Kanzleimarke werden beantwortet, und der systematische Kanzleimarkenaufbau wird praxisnah Schritt für Schritt erläutert. Das Buch ist somit das erste umfassende Kompendium zur Kanzleimarke als Grundlage für ein erfolgreiches Kanzleimarketing.

IT-Management: openHPI - kostenlose Onlinekurse zu IT-Themen

Helfen, die neue digitale Welt zu verstehen und zu gestalten, möchte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Informatik und bietet unter openHPI kostenlose Onlinekurse mit höchst innovativer Lernform an. Frei über das Internet können Lernende auf didaktisch aufbereitete multimediale Kursmaterialien zugreifen und vermittels Social Media im engen Austausch mit den anderen Kursteilnehmern lernen. Zielgruppen sind Berufstätige, die ihre IT-Kenntnisse für den Job verbessern und vertiefen wollen, sowie alle Personen, die an IT-Themen interessiert sind und die digitale Welt besser verstehen wollen.

Aus der Finanzverwaltung: Statistik über die Einspruchsbearbeitung in den Finanzämtern im Jahr 2014

Das Bundesministerium der Finanzen hat die Daten zur Einspruchsbearbeitung in den Finanzämtern im Jahr 2014 zusammengestellt. Insgesamt wurden rund 3,5 Millionen Einsprüche in 2014 eingelegt und mehr als zwei Drittel aller Steuerzahler hatte Erfolg.

Literatur: Der Einspruch im Steuerrecht (Sylvia Meier, Ute Spohrer)

Das Buch gibt einen Überblick über das Einspruchsverfahren und erläutert Vor- und Nachteile gegenüber dem Antrag auf schlichte Änderung. Häufige Fehlerquellen wie die Fristberechnung werden praxisnah dargestellt. Als weitere Arbeitshilfen liefert das Werk Mustereinsprüche, um die ersten Schritte im Einspruchsverfahren zu erleichtern. In der 2. Auflage wurden zudem die neue Rechtsprechung berücksichtigt und die Arbeitshilfen aktualisiert.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* audiconale 2015 (Audicon): 24.-25.09. Düsseldorf
* Einführung elektronischer Rechnungsprozesse (NWB): 29.09. Frankfurt
* FeRD 2. FeRD-Konferenz (FeRD): 01.10. Berlin
* Elektronischer Rechnungstag 2015 (Kongress Media): 12.-13.10. München
* GoBD (Vereon): 12.10. München
* IT & Business (Messe Stuttgart): 29.09.-01.10. Stuttgart

Simba: 25 Jahre Simba Computer Systeme GmbH

Wir feiern Geburtstag – feiern Sie mit und profitieren Sie von unserem attraktiven Jubiläumsangebot: 25% Jubiläumsrabatt für 25 Jahre Simba: Gültig auf die einmaligen Lizenzgebühren für alle Lizenzkäufe (neue Lizenzen, weitere Module, weitere AP, Upgrades auf Lizenzpakete). Gültig für alle Lizenzkäufe vom 1.07.2015 bis 30.09.2015.

hmd: hmd.workflow schafft Ordnung bei Ihren Mandanten

Zeit ist Geld. Ganz besonders dann, wenn Sie Zeit für Dinge aufwenden, die eigentlich völlig unnötig sind. Für die Strukturierung der Unterlagen Ihrer Mandanten, die oft un-sortiert bei Ihnen eingehen, trifft das auf jeden Fall zu. Die Lösung heißt hmd.workflow und schafft Ordnung bei Ihren Mandanten.

COLLEGA: Kanzleiverwaltungssoftware on Demand

Der Visionär Heinz Nixdorf und die in  COLLEGA e.V. organisierten Steuerberater haben vor mehr als 30 Jahren das erste funktionierende Kanzleiverwaltungsprogramm für Steuerberater – damals für Rechner der mittleren Datentechnik – geschaffen. Grundzüge dieses Programms finden sich heute in allen maßgeblichen Kanzleiorganisationprogrammen. Inzwischen wurde die dritte Generation des Programms COLLEGA-KanzleiPlus als On Demand-Software eingeführt. On Demand bedeutet: voller Zugriff auf Ressourcen, wobei der Anwender entscheidet, welche von vielen Möglichkeiten er nutzen möchte.

Audicon: Besser vorbereitet in die Zollprüfung

Die Digitalisierung von Prozessen und Prüfungen tritt auch im Zollbereich immer mehr in den Vordergrund. Waren digitale Zollprüfungen früher noch die Ausnahme, sind sie heute der Regelfall – ein Umstand, an den sich die Unternehmen nur langsam anpassen. Doch warum eigentlich? Schließlich kann sich das prüfungspflichtige Unternehmen genauso aufstellen wie der Prüfungsdienst.

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