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Newsletter Ausgabe 9-2015 vom
30. September 2015

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Internes Kontrollsystem wird immer wichtiger

 

Welches KMU Hat ein internes Kontrollsystem (IKS)? Welcher Steuerberater weiß, welche seiner Mandanten ein IKS haben? Hat er selbst eines?

Das IKS gehört spätestens seit den GoBS von 1995 zu den Anforderungen, die der Fiskus zwar an die Unternehmen stellt, von diesen jedoch geflissentlich übergangen wurden. Ohne Folgen. Mit den GoBD kam das Thema IKS im Kontext der Ordnungsvorschriften für die Buchführung und für Aufzeichnungen jüngst wieder auf die Tagesordnung. Wird sich in der Praxis dadurch etwas merklich ändern? Die Vorstellungen von den Konsequenzen kein IKS nach GoBD zu haben, sind vielen zu vage.

Ganz anders sieht es aus, wenn der Diskussionsentwurf des BMF zu Abgrenzungsfragen der Berichtigung gemäß § 153 AO von einer strafbefreienden Selbstanzeige nach § 371 AO Gesetz wird. Denn darin wird dargelegt, dass die Einrichtung eines innerbetrieblichen Kontrollsystems im Unternehmen als Indiz gegen das Vorhandensein von Vorsatz oder Leichtfertigkeit des Steuerpflichtigen gewertet werden kann. Was das bedeutet, sollte jedem Unternehmen sofort klar sein.

Es lohnt sich also, über die Etablierung eines IKS nachzudenken. Für den Fall, dass die Buchführung im Unternehmen selbst gemacht wird, wie für den Fall, dass die Buchführung vom Unternehmen an den Steuerberater ausgelagert wird.

Ihr Gerhard Schmidt

IT-Management: GoBD-Checkliste für Dokumenten­management-Systeme des Bitkom

Die Checkliste des Digitalverbands Bitkom erklärt in fünf Kapiteln, wie Unternehmen bei der elektronischen Aufbewahrung mit Dokumentenmanagement-Systemen die geltenden Vorschriften einhalten. Der erste Teil geht der Frage nach, welche gesetzlichen Anforderungen genau erfüllt sein müssen. Dann wird an Beispielen erläutert, wie diese Bestimmungen in der Unternehmenspraxis umzusetzen sind. Dabei werden auch Besonderheiten und Eigenschaften von Dokumentenmanagement-Systemen berücksichtigt.

Rechtliches: Was bedeutet nach den GoBD „Konvertierung“?

Eine grundsätzliche Frage, die die GoBD aufwerfen, ist die Zulässigkeit von sog. Formatkonvertierungen für empfangene oder intern ursprünglich in einem anderen Format erzeugte Unterlagen sowie die sich daraus ergebenden Anforderungen. Soweit eine Umwandlung (Konvertierung) empfangener aufbewahrungspflichtiger Unterlagen in ein anderes, intern verwendetes Format (sog. Inhouse-Format) erfolgt, sind nach den GoBD stets beide Versionen aufzubewahren, derselben Aufzeichnung zuzuordnen und mit demselben Index zu verwalten. Die konvertierte Version ist als solche zu kennzeichnen. Doch was bedeuten diese Vorgaben konkret?

Literatur: Bring your own Device (Andreas Kohne, Sonja Ringleb, Cengizhan Yücel)

Das Buch betrachtet das Thema BYOD (Bring your own Device) ganzheitlich – ausgehend von einer Mobile-Strategie im Unternehmen werden alle relevanten Aspekte wie rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheitsrisiken und deren Behandlung, technische Voraussetzungen (Software, IT-Infrastruktur, Support), Einführungs- und Betriebskosten, Erreichbarkeit und Collaboration sowie soziale Aspekte, Unternehmenspolitik und die Implementierung von BYOD beleuchtet. Damit wird dem zunehmenden Trend zur Nutzung von privaten, mobilen Endgeräten im beruflichen Umfeld Rechnung getragen.

Literatur: Kanzleimanagement in der Praxis (Claudia Schieblon (Hrsg.))

Erfolgreiche Managing Partner national und international agierender Kanzleien bieten einen Überblick über die Bandbreite des Kanzleimanagements und zeigen praxisnahe Vorgehensweisen und Beispiele auf. Das Buch richtet sich an Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus kleinen wie großen Einheiten, Fachkräfte in den Business Services der Kanzleien sowie an Berater, denen es eine Hilfestellung bei besonderen Fragestellungen von Kanzleien bietet. Für die dritte Auflage wurde das Buch vollständig aktualisiert und um ein Kapitel über mittelständische multidisziplinäre Kanzleien ergänzt.

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Elektronische Rechnungen und Verfahrensdokumentation (Haufe, 18.09.2015)
* "Kanzleien mit starker Marke sind erfolgreich" (Springer for Professionals, 16.09.2015)
* Die 5 Todsünden bei der Arbeit per Fernzugriff (com! professionals, 07.09.2015)
* Cloud Computing erhöht die IT-Sicherheit (IT-BUSINESS, 14.09.2015)
* Mandantenbindung durch aktives Beschwerdemanagement (Haufe, 27.08.2015)

Simba: 38. Deutscher Steuerberatertag 2015 in Wien - Simba ist als Fachaussteller dabei

Am 5. und 6. Oktober lädt die ehemalige Kaiserresidenz in das Kongresszentrum Hofburg Vienna zum 38. Deutschen Steuerberatertag nach Wien ein. Auch die Simba Computer Systeme GmbH ist wieder vor Ort als kompetenter Fachaussteller dabei. Mit im Gepäck ist die nahtlos integrierbare Mandantenanbindung, mit denen Mandanten einfach an das bestehende System angebunden werden können. Dazu kann die Simba Software kostengünstig mit begrenzten Nutzungsumfängen -ganz nach dem jeweiligen Bedarf- für Mandanten lizenziert werden. Interessenten können sich natürlich auch über die Vorzüge der Mandantenanbindung informieren und beraten lassen.

LAND-DATA: Neu: Konsolidierung direkt in der LAND-DATA Buchführung

Sowohl die Ausführungsanweisung zum BMEL-Jahresabschluss als auch zunehmend komplexe Betriebsstrukturen erfordern eine komfortable Möglichkeit, mehrere Betriebe zu konsolidieren. Konsolidierte Jahresabschlüsse sind nicht nur als Testbetrieb, sondern auch zur Vorlage bei Banken und als Informationsquelle für Betriebsleiter interessant. Mit der für Mitte September geplanten Aktualisierung bietet LAND-DATA die Möglichkeit der Vollkonsolidierung beliebig vieler Betriebe unterschiedlicher Rechtsformen, die in ADNOVA finance gebucht sind.

Audicon: Kostenlose Webinare zum Thema IKS im Unternehmen

Ein Internes Kontrollsystem (IKS) gewährleistet eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und den Erfolg des Unternehmens. Es ermöglicht durch manuelle oder automatisierte Kontrollen die regelmäßige Überwachung von Geschäftsprozessen und Risikopotentialen. Doch nicht nur das, sondern auch gesetzliche Vorgaben, z. B. Auflagen des Zolls und die GoBD, können ein IKS unumgänglich machen. Die Audicon GmbH bietet zu diesem Thema kostenlose Webinare an, in denen externe Referenten aus der Praxis berichten.

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