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Newsletter Ausgabe 12-2015 vom
23. Dezember 2015

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Steuerberater – Mandant – Digitalisierung

 

Der sich immer weiter beschleunigende Digitalisierungsprozess wird in den nächsten Jahren die Wirtschaft an vielen Stellen herausfordern und verändern. Das betrifft immer stärker auch die KMUs. Zu denen gehören auch so gut wie alle Steuerberaterkanzleien. Diese sind damit in zweierlei Hinsicht gefordert. Sie müssen sich selbst mit der Digitalisierung ihres eigenen Unternehmens auseinandersetzen und sie sie sind gefordert, ihre Mandantenunternehmen im Prozess der Digitalisierung beratend zu begleiten (siehe Literaturtipp). Nehmen wir als Beispiel den geschäftlichen Umgang mit Social Media, bei dem unser zweiter Literaturhinweis sicher etwas weiter helfen kann. Oder der Austausch strukturierter Rechnungsdaten im Zugferd-Format, durch den die Geschäftsprozesse effizienter werden. Dieses Potenzial sollte möglichst rasch erschlossen werden, wie die Argumentation des Forums elektronische Rechnung Deutschland nahe legt. Dies führt wiederum zu Veränderungen in der Zusammenarbeit zwischen Steuerberater und Unternehmen (siehe Studie). Wenn in der Wirtschaft Papier durch immer mehr Digitalisate ersetzt wird, dann sollen oder müssen diese auch irgendwann wieder sauber aus der Welt geschafft werden. Auch dazu finden Sie in diesem Newsletter Informationen. Diese wenigen Beispiele zeigen, wie vielschichtig der Digitalisierungsprozess in der Wirtschaft ist und daher wird er uns im IT-Forum Steuerberater-Mittelstand in den nächsten Jahren auch immer wieder beschäftigen.

Genießen Sie aber erst einmal ein besinnliches Weihnachtsfest und starten schwungvoll in ein erfolgreiches Jahr 2016.

Ihr Gerhard Schmidt

IT-Management: Daten- und Aktenvernichtung in der Steuerberatungskanzlei

Die Zeiten, in denen sich Steuerberater über die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen keine Sorgen zu machen brauchten, sind vorbei. Bereits seit 2013 führt z.B. das Bayerische Landesamt für Datenschutz stichprobenartige Kontrollen auch bei Steuerberatern durch – und das auch ohne konkreten Anlass. Nicht alle Steuerberater sind hierauf bereits eingestellt. Das Datenschutzrecht spielt in der Beratungspraxis eine oft eher untergeordnete Rolle. Um Steuerberater über die Fakten zum Datenschutz leicht verständlich zu informieren, ist im NWB Verlag eine kostenlose PDF-Broschüre erschienen.

Kanzleistrategie: Internationale Studie zur Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Unternehmen

Bei der Finanzbuchhaltung sind Steuerberater wichtige Partner kleiner und mittlerer Unternehmen. In der internationalen Studie „Cloud Barometer 2015" hat das Softwareunternehmen Exact jetzt die Zusammenarbeit zwischen Steuerberater und Unternehmer untersucht – auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen und bei ihren Partnern. Ein Ergebnis: Für deutsche Steuerberater sind die wichtigsten Herausforderungen bei steuerlichen und buchhalterischen Vorgaben immer auf dem neuesten Stand zu bleiben (55 Prozent), die Verbesserung der Servicequalität (47 Prozent) sowie die Entwicklung hin zu einer beratenden Rolle (32 Prozent).

Kanzleiprozesse: Positionspapier "Zugferd schon heute nutzen!"

Mit Zugferd steht der deutschen Wirtschaft und Verwaltung ein elektronisches Rechnungsformat zur Verfügung. Viele an Rechnungsstandards interessierte Unternehmen und Verwaltungen fragen sich: Kann ich heute schon Zugferd umsetzen oder soll ich auf den kommenden europäischen Standard warten? Zehn Gründe sprechen für eine sofortige Einführung. Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) hat diese in einem Positionspapier zusammengestellt.

Literatur: Schwerpunkte der Betriebswirtschaftlichen Beratung

Die Betriebswirtschaftliche Beratung ist für Steuerberater zu einer Notwendigkeit geworden. Einerseits erwarten Mandanten zunehmend eine Rundumbetreuung, andererseits hat sie sich zu einer lukrativen Honorarquelle entwickelt. Orientiert an den Bedürfnissen der täglichen Praxis fasst das Buch einige wichtige Beiträge aus der Zeitschrift „NWB Betriebswirtschaftliche Beratung (NWB-BB)“ zusammen. Ganz ohne theoretischen Ballast und mit zahlreichen vorbereiteten Arbeitshilfen ermöglicht es Ihnen einen einfachen Einstieg in die Beratung Ihrer Mandanten.

Literatur: Social Media für KMU (Dagmar Mack, Dominic Vilberger)

Dieses Buch zeigt kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), wo der Mehrwert von Social-Media-Maßnahmen liegt, wie sie diese systematisch planen und dadurch erfolgreich Kunden binden sowie neue Kunden erreichen können. Das Buch ist als praxisnaher Leitfaden konzipiert. Ausgehend von konkreten Fragestellungen im Unternehmens-Alltag werden passende Lösungen für vielfältige Social-Media-Aktivitäten aufgezeigt. So wird nicht irgendeine Standard-Lösung, sondern ein konkret auf die Belange des KMU passender "Social-Media-Fit" gefunden. Zudem erfahren die Leser, wie Marketingmaßnahmen auf Facebook, Twitter und Co. zu monitoren sind und wie eine realistische Erfolgskontrolle aussieht - ein häufig stiefmütterlich behandeltes Thema.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* CeBIT (Deuutsche Messe): 14.-18.03. Hannover

Simba: Simba Software erfolgreich GoBD testiert

Mit Datum vom 13.11.2015 wurde das GoBD-Testat für die Simba Software ausgestellt. Damit ist belegt, dass die Software die rechtlichen Vorgaben der deutschen Finanzverwaltung erfüllt, die sich hinter dem Begriff „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“, kurz GoBD, verbergen.

hmd: Exakte Steuerplanung auf Knopfdruck

Mit hmd.taxplanner können Sie eine genaue Planung der Einkommensteuerbelastung Ihrer Mandanten erstellen, und zwar über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg. Der Kauf einer zu vermietenden Wohnung als Kapitalanlage, eine geplante Betriebsaufgabe, die Altersvorsorge oder die Familienplanung – alle denkbaren Faktoren können Sie vernünftig und detailliert in die Planung einbeziehen. Die Steuerbelastung wird spürbar reduziert, da Maßnahmen zur Senkung des Steueraufkommens frühzeitig geplant und eingeleitet werden können.

LAND-DATA: Drastischer Einkommensrückgang in der Landwirtschaft

In Berlin stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (dbv) Joachim Rukwied am 8. Dezember den aktuellen Situationsbericht mit den aktuellen wirtschaftlichen Daten und Analysen zur Land- und Ernährungswirtschaft und den Agrarmärkten vor. Demzufolge haben sich die Unternehmensergebnisse haben sich im Wirtschaftsjahr 2014/15 drastisch verschlechtert.

Stollfuß: Auf BEPS und seine Folgen vorbereitet sein!

In einer bislang einzigartigen Zusammenarbeit zwischen der OECD und den G20-Staaten wurde im Jahr 2013 das Projekt „Base Erosion and Profit Shifting" (BEPS) ins Leben gerufen. Fokussiert auf die Schwerpunkte Transparenz, Konsistenz und Substanz verfolgt diese internationale Initiative eine übergreifende Reform steuerlicher Regularien zur Vermeidung von Gewinnverkürzungen und Gewinnverlagerungen. Der Ratgeber "OECD/G20-Projekt BEPS" informiert zielgruppengerecht kurz und kompakt, aber praxisnah und verständlich über das laufende Projekt und kommentiert und erläutert die hiermit im Zusammenhang stehenden Aktionspunkte.

Audicon: Neuer Erfahrungsbericht: Datenanalyse mit IDEA an der Universität Duisburg-Essen

Die Universität Duisburg-Essen setzt die Software-Lösung IDEA im Rahmen ihrer Seminare zu Prüfungsmethoden und Datenanalyse ein. Von der Anwendung als Lehrmittel berichtet Prof. Dr. Ludwig Mochty vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft in dem neuen Referenzbericht, den Sie ab sofort auf der Website der Audicon GmbH finden.

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