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Newsletter Ausgabe 8-2016 vom
8. August 2016

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Belege mobil scannen ohne Risiko

 

Welch ein Papierwust nach einer Geschäftsreise! Flugticket, Bahnfahrkarte, Hotelrechnung, Taxiquittung, Belege für Parkhaus, Bus, Bewirtung, … . War die Reisekostenabrechnung früher ein lästiger Zettelkram! Und heute: Smartphone gezückt, alles gescannt und ab in die Buchführung zum Steuerberater. Allzu locker darf man die Sache allerdings nicht angehen, will man Stress mit dem Fiskus vermeiden. Einen Blick in die GoBD sollte man zuvor schon werfen. Steuerberater Stefan Groß hat das getan und seine Erkenntnisse für Sie aufgeschrieben.

Digitalisierung ist leider nicht immer so unkompliziert, wie wir sie uns wünschen. Doch letztlich führt kein Weg an ihr vorbei. Und für vieles, was in der Theorie auf den ersten Blick problematisch erscheint, kristallisieren sich pragmatische rechtssichere Lösungen heraus. Wie beim mobilen Scannen. Irgendwann wird aber auch das mobile Scannen obsolet. Dann, wenn alle Belege schon als elektronische Beleg auf dem Smartphone landen.

Ihr Gerhard Schmidt

Rechtliches: Mobiles Scannen und Tax Compliance (Stefan Groß)

Während die Digitalisierung von Papierbelegen durch stationäre Scanner im Unternehmen inzwischen nahezu einen Standardprozess darstellt, entstehen mit der Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets neue Anwendungsszenarien in diesem Kontext. Damit einhergehende Anwendungsfälle, wie das mobile Scannen von Papierbelegen werfen jedoch aus Sicht der Unternehmenspraxis die Frage auf, ob der fotografisch festgehaltene Beleg auch steuerlich anerkannt wird und letztlich die Vorgaben an eine Tax Compliance uneingeschränkt erfüllt werden. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwieweit die in den GoBD konstatierten Anforderungen auf das mobile Scannen übertragbar sind.

Kanzleiorganisation: Kostenlose Anonyme Mitarbeiterbefragung für Kanzleien im Rahmen einer Studie der Uni Wien

Im Rahmen der Studie „Erleben von Veränderungen in Organisationen“ der Universität Wien können Kanzleien bis Ende September 2016 eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchführen lassen. Bei (vollständiger) Teilnahme von mindestens 5 Personen einer Kanzlei bietet Kanzleiberater Ulf Hausmann kostenlose organisationsbezogene Auswertungen an.

Unternehmensprozesse: GoBD-Schnellcheck

Der Berufsverband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“. hat sich in der Ausgabe 2016-02 seiner „KMU-Berater News“ ausführlich mit den GoBD beschäftigt. Mitglieder des Verbandes zeigen auf, wie KMUs mit den GoBD umgehen können. Besonders hilfreich ist ein 4-seitiger-"GoBD-Schnellcheck" von Steuerberater Joachim Welper.

Rechtliches: Der Fiskus ist auf die Kontrolle gekommen (Stefan Groß, Bernhard Lindgens )

Die Bedeutung innerbetrieblicher Kontrollen nimmt in den Augen der Finanzverwaltung augenscheinlich einen immer größeren Wert ein. Ob Tax Compliance-Systeme, die GoBD oder bei der Umsatzsteuer – überall werden innerbetriebliche Kontrollen gefordert, die im weiteren Verlauf nicht selten über das Wohl und Wehe der steuerlichen Beurteilung entscheiden sollen.

Literatur: Selbstcontrolling für Selbständige und kleine Unternehmen (Helmut Siller, August Grausam)

Dieses Buch zeigt, dass systematisches Selbstcontrolling in Kleinstunternehmen gar nicht so anspruchsvoll sein muss. Es braucht vor allem ein systematisches und planvolles Herangehen und das Einrichten eines Management-Cockpits, aus dem zu jedem Zeitpunkt für die Führungskraft mit wenig Aufwand ersichtlich ist, wie das Unternehmen strategisch und unter Vermögens-, Erfolgs-, Liquiditäts- und Risikoaspekten dasteht.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 3. FeRD-Konferenz (Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD)): 08.09. Berlin

* audiconale 2016 (Audicon): 15.-16.09. Düsseldorf

Simba: Simba führt Erklärvideos zur Software ein

Ab sofort bietet die Simba Computer Systeme GmbH allen Interessenten auf einfache und anschauliche Weise zusätzlich zu den normalen Texten, Erklärvideos zur Software und speziellen Modulen auf der Homepage www.simba.de an.

Audicon: „Ein wesentliches Novum der GoBD: die Forderung nach Nachweisen im Prüfungsfall“ – Audicon mit Bernhard Lindgens im Interview

Mit den GoBD hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) zusammengefasst, welche Vorgaben aus Sicht der Finanzverwaltung an die DV-gestützte Buchführung sowie die Aufbewahrung und Bereitstellung steuerlich relevanter Daten zu stellen sind (ehem. GoBS/GDPdU). Diese Grundsätze werfen viele Fragen auf und sorgen für erhöhten Gesprächsbedarf bei allen Beteiligten. Wir möchten Ihnen ein paar Antworten geben und konnten Dipl. Finanzwirt Bernhard Lindgens vom Bundeszentralamt für Steuern für ein Interview gewinnen.

COLLEGA: Excel-Rechnungen für Steuerberater und ihre Mandanten im Fokus der GoBD - Bearbeitung mit ZUGFeRD als Lösung?

Microsoft Excel oder Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word dürfen nach den GoBD zum Erstellen von Rechnungen nur dann verwendet werden, wenn die Rechnungen nur ausgedruckt doch nicht gespeichert werden. Schon ab zehn Rechnungen monatlich rentiert sich die Umstellung auf ein in der Praxis erprobtes und den GoBD entsprechendes Programm zur Erstellung von Rechnungen, wie das Programm COLLEGA-KanzleiPlus mit ZUGFeRD-Modul, das von Steuerberatern, Rechtsanwälten, Sachverständigen, Insolvenzverwaltern, Schuldnerberatern und anderen Dienstleistern genutzt wird.

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