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Newsletter Ausgabe 10-2016 vom
7. November 2016

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Steuerberater und Digitalisierung

 

Mandanten erwarten neben der steuerlichen Beratung von ihrem Steuerberater auch die betriebswirtschaftliche Expertise. In diesem Kontext seien Steuerberater die richtigen Partner, um ihren Mandanten ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, was die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen bedeutet. So unlängst der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes.

Mit dem Bewusstsein für Digitalisierung scheint im Berufsstand selbst allerdings noch vieles im Argen zu liegen. Dazu der Präsident der Bundessteuerberaterkammer bei der Vorstellung der neuesten Ergebnisse des statistischen Berichtssystems für Steuerberater (STAX): „Die Zahlen zum Einsatz der digitalen Prozesse im Berufsstand zeigen uns, dass hier noch einiges zu tun ist." Und er empfiehlt den Berufsträgern, die Umstellung auf digitale Kanzleiprozesse in Angriff zu nehmen.

Sind digitale Kanzleiprozesse für den Berufsstand ein noch relativ neues Thema, so ist die Kanzleihomepage heute ein „alter Hut". Sollte man meinen. Über 26 Prozent der Befragten gaben laut STAX an, in einer Kanzlei ohne eigenen Internetauftritt zu arbeiten. Bei Einzelkanzleien waren es sogar knapp 48 Prozent. Wer heutzutage noch meint, mit seiner Kanzlei im Internet nicht einmal eine klitzekleine Flagge zeigen zu müssen, für den muss die Beschäftigung mit digitalen Prozessen noch Lichtjahre entfernt sein.

Einen Berufsstand, der selbst in weiten Teilen mit der Digitalisierung hadert, zum Digitalisierungslotsen seiner Mandantenunternehmen auszurufen, ist wohl mehr Wunschdenken als ein in den nächsten Jahren realistisches Szenario. Vielleicht ist es genau umgekehrt und die Steuerberater sind die Getriebenen der Mandanten, die ihre eigenen Geschäftsprozesse digitalisieren und fordern, dass sich die Tätigkeiten des Steuerberaters darin nahtlos integrieren.

Ihr Gerhard Schmidt

Branche: Steuerberater sollen Unternehmenslotsen bei der Digitalisierung sein

„Heute ist es nicht mehr ausreichend, dass Steuerberater sich allein als Steuerfachleute sehen. Unsere Mandanten erwarten von uns deutlich mehr, auch in Fragen der Digitalisierung!“, betonte der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V., StB/WP Harald Elster, anlässlich der Eröffnung des 39. Deutschen Steuerberatertags am 10. Oktober in Dresden.

Branche: Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2015

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es gut. Das besagen die Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2015. Hierin können erstmals Vergleiche zu den erhobenen Zahlen aus dem Jahr 2012 erstellt werden. Handlungsbedarf erkennt die Bundessteuerberaterkammer im Bereich der Digitalisierung. Laut Befragung nutzt nur rund die Hälfte der Kanzleien digitalisierte Kanzleiprozesse wie Datenbankmanagementsysteme, die Vollmachtsdatenbank oder das elektronische Steuerkonto.

Kanzleistrategie: Ratgeber kleine Steuerkanzlei

Die vom Rosenheimer Software-Anbieter Agenda ins Leben gerufene Initiative für die kleine Steuerkanzlei bietet mit der Reihe „Ratgeber kleine Steuerkanzlei“ kompaktes Praxiswissen für Kanzleiinhaber. In den Heften geben Branchenexperten konkrete Handlungsempfehlungen für die Kanzleiorganisation sowie zu strukturellen Themen des Praxisalltags. Die Ratschläge können Steuerberater direkt umsetzen und damit ihr Tagesgeschäft vereinfachen. Im jüngsten Heft „Planung für den Notfall“ schildert Alexander Jost, Kanzleiberater, welche Maßnahmen Kanzleiinhaber im Vorfeld treffen sollten, falls sie einmal ausfallen.

Kanzleistrategie: Handbuch Nachhaltige Steuerkanzlei

Das Handbuch nachhaltige Steuerkanzlei ist ein Angebot der Bayerischen Akademie für Umwelt, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung AUGE zur Unterstützung von Steuerberaterkanzleien. Das digitale Nachschlagewerk, das in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern entstand, hält zum einen zahlreiche Informationen rund um das Thema Umweltmanagement, Energieoptimierung und Ressourcensparern bereit. Zum anderen soll es Steuerberatern helfen, sich auf dem schnell wachsenden Marktsegment der Nachhaltigkeitsberatung als Anbieter zu etabliere.

Unternehmensprozesse: Merkblatt der OFD Karlsruhe „Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung“

Mit dem nächsten Jahreswechsel enden bei den Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten für elektronischen Kassen alle Übergangsfristen. Wer eine veraltete, nicht aufrüstbare Kasse hat, muss sich eine neue anschaffen. Die OFD Karlsruhe hat aktuell in einem Merkblatt „Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung" noch einmal alle wesentlichen Vorschriften zusammengestellt, mit dem Ziel, häufige Fehlerquellen in der Kassenbuchführung zu erkennen und zu vermeiden.

Simba: Neuer Standort in Berlin: Simba Computer Systeme GmbH eröffnet neue Niederlassung in der Hauptstadt

Der süddeutsche Finanzsoftwarehersteller, Simba Computer Systeme GmbH, der mit drei zielgruppenspezifischen Produktlinien, bedarfsgerechte Lösungen für Steuerkanzleien, Unternehmen sowie Unternehmen der Sozialwirtschaft und kirchliche Einrichtungen anbietet, setzt seinen Wachstumskurs fort. Nach Eröffnung der Hamburger Niederlassung im Dezember 2011 und einer weiteren Niederlassung im Juni 2013 in Mainz fährt das Unternehmen der Simba Computer Systeme GmbH den Expansionskurs weiter.

Audicon: IDEA V10 – die nächste Ebene der Datenanalyse

Die aktuelle IDEA Version 10.1. geht mit neuen Features und Funktionen einen nächsten großen Schritt in Sachen intuitiver Datenanalyse. IDEA V10 präsentiert sich in übersichtlicher Optik, mit neuen Symbolen und einer noch moderneren Benutzeroberfläche. So bietet das innovative Feature Visualisierung eine neue Form der Darstellung in Dashboards. Vordefinierte Analysen können im neu implementierten Analysebereich "Visualisierung" automatisch oder individuell auf die aktive Datei ausgeführt werden. Mit IDEA V10 haben Sie die Möglichkeit Dashboards aus vordefinierten Analysen entweder automatisch („ermitteln") oder individuell („visualisieren") darzustellen. So schöpft die aktuelle Version das volle Potenzial der IDEA Analyseintelligenz aus.

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