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Newsletter Ausgabe 8-2017 vom
18. August 2017

Inhalt:

MAGAZIN


MARKT

Editorial: Digitalisierung der Kanzlei – die Roadmap ist gezeichnet

 

Digitale Transformation in der Steuerberatung, Digitalisierung der Kanzlei. Was wurde in den letzten beiden Jahren dazu nicht alles veröffentlicht. Jeder einschlägige Fachverlag hat Zeitschriftenartikel oder Sonderdrucke herausgebracht. Kanzleiberater haben das Thema schon lange auf der Agenda. Auch In diesem Newsletter finden sich wieder einige Meldungen dazu.

Sichtet man das ganze Material, dann stellt man fest: Der kleinste gemeinsame Nenner all derer, die sich mit der Digitalisierung in der Steuerberaterkanzlei beschäftigen, ist inzwischen ziemlich groß geworden. Grundsätzlich neue Ideen tauchen nicht mehr auf. Die Roadmap ist gezeichnet und liegt auf dem Tisch der Kanzlei. Das Ziel – nennen wir es einmal Digitalia – ist klar auf der Karte verortbar, das Straßen- und Autobahnnetz dahin schon ziemlich dicht und es wird immer dichter. Nun denn: „Digitalia“ ins Navi eingeben und los gehts!

Wenn das nur so einfach wäre. Wo ist denn überhaupt der Startpunkt? Bei vielen Kanzleien viel tiefer im Land Analogien und damit weiter weg von Digitalia, als sie das spontan vermuten. Ja und dann gilt es noch viele Zwischenziele anzusteuern. Denn die Mitarbeiter und die Mandanten müssen auf der Reise abgeholt und mitgenommen werden. Und die können in die verschiedensten Richtungen verstreut sein. Die einen schon ganz dicht an Digitalia, die anderen noch weit entfernt.

Damit kommen wir zum „Problem des Handlungsreisenden“, einem Klassiker aus der Informatik. Es gilt, den kürzesten Weg von einem Start- zu einem Zielpunkt zu finden über beliebig viele Zwischenziele. Ganz schön verzwickt ist das. Doch das Problem muss von der Kanzlei angegangen werden. Wobei ihr eine Option zugutekommen kann, die im reinen Informatikproblem nicht erlaubt ist: Zwischenziele einfach auslassen. Was bedeutet, sich von Mitarbeitern oder Mandanten zu trennen, die den Digitalisierungskurs der Kanzlei nicht mitmachen können oder wollen.

Auch die längste Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Machen Sie ihn und starten mit Ihrer Kanzlei oder Ihrem Unternehmen Richtung Digitalia. Mit dem Risiko, vielleicht doch nicht die kürzeste Strecke gefunden zu haben. Angst vor dem Verirren brauchen Sie nicht zu haben. Sie können ja jederzeit einen Blick auf die Roadmap werfen.

Ihr Gerhard Schmidt

Digitalisierung: Förderprogramm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestartet

Mitte Juli ist das neue bundesweite Förderprogramm „go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestartet. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe dabei, die eigene Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse.

Digitalisierung: Online-Plattform digital-steuern.de des NWB-Verlages

Braucht eine Steuerkanzlei überhaupt eine Digitalstrategie? Um zielstrebige und gewinnbringende Entscheidungen für die erfolgreiche Zukunft der Kanzlei zu treffen, muss der Steuerberater den Durchblick behalten, fachmännisch und aktuell informiert sein und vorausschauend agieren. Er sollte den Wandel selbst(bewusst) gestalten sowie für die Mandanten, Fachkräfte und den Gesetzgeber auch zukünftig ein verlässlicher, effizienter Partner sein. Dabei soll ihn die Online-Plattform digital-steuern.de unterstützen, die der NWB-Verlag unlängst an den Start gebracht hat.

Digitalisierung: Xing-Gruppe "Steuerberatung 4.0 - Digitale Zukunft"

Den Austausch über die zukünftige Entwicklung hinsichtlich der Potenziale durch die stetig fortschreitende Digitalisierung hat die Xing-Gruppe "Steuerberatung 4.0 - Digitale Zukunft" zum Ziel. Diskutiert werden kann in den Foren: Digitalisierung der Wirtschaft im allgemeinen und steuerlichen Kontext, Bedeutung der Digitalisierung für die Branche der Steuerberatung, Digitalisierungsstrategie: Entwicklung, Einführung und Umsetzung, Auswirkungen der GoBD | digitale Buchhaltung | eRechnung (ZUGFerD), Dokumentenmanagement (DMS) und der Weg zum papierarmen Büro, Best Practice: Erfahrungsberichte aus der Praxis, Steuerliches E-Government: Automatisierung in der Finanzverwaltung.

Literatur: Steuerberaterhaftung (Markus Wollweber (Herausgeber))

Dieser Ratgeber ermöglicht, die Risiken steuerlicher Beratung verlässlich einzuschätzen. Steuerberatern hilft er, Beratungspflichten und Haftungsrisiken zu erkennen, zeigt konkrete Vermeidungsstrategien auf und gibt Tipps zum Verhalten bei Fehlern und zur Haftungsbegrenzung. Rechtsanwälten werden die Chancen der Abwehr bzw. der Durchsetzbarkeit von Schadensersatzansprüchen aufgezeigt. Geschädigte Mandanten können die Berechtigung einer Schadensersatzforderung erkennen.

Literatur: Mandanten-Information "Elektronische Buchführung und Archivierung prüfungssicher gestalten"

Die elektronische Buchführung ist stark in den Fokus von Betriebsprüfungen gerückt. Bei vielen Mandanten von Steuerberatern besteht noch Handlungsbedarf bei der Umsetzung. Besonders die revisionssichere Archivierung z.B. von E-Mails sorgt bei vielen Unternehmen noch für Probleme. Mit der 8-seitigen Informationsbroschüre aus dem Deubner-Verlag kann der Steuerberater seinen Mandanten praxistaugliche Hilfen und Tipps zur Umsetzung der GoBD sowie für eine revisionssichere Archivierung an die Hand geben.

Pressespiegel / Linktipps

* Digitalisierung: Die sieben Handlungsmaximen, um die Chancen Ihrer Kanzlei zu erhöhen (Stefan Lami)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 04.09. Duisburg: Fachtagung Kassenführung (Steuerseminare Rhein-Ruhr)
* 14.-15.09. Stuttgart: Wie verändert die Digitalisierung die Steuerberatung? (NWB)
* 21.09.-22.09. Düsseldorf: audiconale 2017 (Audicon)

Simba: Workshops "Digitalisierung heute: wie Sie mit Simba Software papierlos arbeiten können"

Digitalisierung ist in Wirtschaft und Finanzverwaltung längst zum Standard geworden. Doch wer heute nicht mit digitalen Belegen arbeiten kann, Auswertungen ausschließlich auf Papier erzeugt und prüfungsrelevante Dokumente und Dateien nicht revisionssicher archiviert, hat offensichtlichen Handlungsbedarf. Denn der falsche Umgang mit digitalen Belegen kann schnell zum Haftungsfall werden oder zu Problemen bei der Betriebsprüfung führen. Richtig genutzt, sorgt die Digitalisierung dagegen für Transparenz, Mandantenbindung und Effizienz. Darum lädt Simba Im August und September zu Workshops zum Thema Digitalisierung ein. Nutzen Sie diese Gelegenheit für sich und/oder Ihre Mitarbeiter/Kollegen, sich rund um das Thema Digitale Belegverarbeitung / Mehrwert für Mandanten / papierloses Büro in komprimierter Form, live, kostenfrei und unverbindlich zu informieren.

Audicon: Neues Whitepaper "Erfolgsfaktoren für mehr Transparenz und Effizienz bei der Abschlusserstellung"

Seit den letzten Jahren setzen immer mehr Unternehmen Software zur Digitalisierung ihrer Abschluss- und Reportingprozesse ein. Die digitale Transformation zwingt alle Unternehmen dazu, umzudenken und Strategien zu entwickeln, um die Hürden der komplexer werdenden Aufgaben und fachlichen Anforderungen zu beherrschen und damit langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Welche Faktoren für eine erfolgreiche Abschlusserstellung in Unternehmen entscheidend sind, zeigt ein neues Whitepaper von der Audicon GmbH. Erfahren Sie, welchen aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die Rechnungslegung Unternehmen durch die Digitalisierung gegenüber stehen und welche Chancen sich durch die digitale Transformation ergeben.

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