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Digitales Papier mit digitalen Stiften

30.04.2009

Kommt ein neuer Mandant in die Kanzlei, brauchen Sie von ihm eine ganze Menge Daten. Vielleicht haben Sie zur Datenerhebung ein Formular, das Sie dem Mandanten zusammen mit einem Stift in die Hand drücken, und ihn bitten, dies auszufüllen, damit die Sekretärin die Daten anschließen in die Stammdatenverwaltung eintippen kann. Denn Tippaufwand können Sie sich sparen, sofern das Formular mit einem kaum sichtbaren Raster bedruckt ist (digitales Papier) und mit einem digitalen Stift ausgefüllt wird. Der Stift ist mit einer Kamera ausgestattet, die anhand des Rasters sowohl erkennt, welches Formularfeld ausgefüllt wird, also auch mit welchen Schriftzeichen. Die Schriftzeichen werden digitalisiert und im Stift speichert. Via Dockingstation, Bluetooth oder Mobiltelefon werden sie anschließend in das IT-System übertragen und stehen dort zur sofortigen Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Größter Vorteil der von der Firma Anoto (www.anoto.com) entwickelten Technologie ist, dass die Anwender ihre Arbeitsweise nicht ändern müssen. Sie können wie bisher mit Stift und Formularen arbeiten. Damit bleiben einerseits die Vorteile des Mediums Papier wie einfaches Handling, Archivierbarkeit und die oft gesetzlich geforderte Originalität erhalten und andererseits müssen die Nutzer nicht auf Tablet-PCs, PDAs oder Scanner umlernen. Das spart Zeit, Kosten und vermeidet Eingabefehler. Untersuchungen sollen ergeben haben, dass die digitale Datenerfassung mittels DPP-Technologie alternativen Lösungen wie mobilen Computern, PDAs oder Tablet PCs weit überlegen ist. Und die Fehlerquote bei der Dateneingabe gegen Null geht. Die Zeitersparnis soll um die 60% betragen.

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